Hintergründe & Geschichte

Das Logo der Lokalen Agenda 21 in Rottenburg am Neckar

Elf Vorschläge lieferte ein im Juli 2000 abgeschlossener Wettbewerb. Als Favorit kristallisierte sich ein an das Stadtlogo angelehnter Entwurf heraus, wobei die Fassung mit rotem Hintergrund und grüner Weltkugel von der Koordinierungsgruppe ausgewählt wurde.

Michael Schönfeld zu seinem Entwurf: Das Logo möchte zeigen, wie die Agenda aus Rottenburg erwächst, mit und durch, darüber hinaus und in die Welt hinein. Aus dem bekannten Stadtlogo soll jetzt die hinzugewonnene Dimension (global denken - lokal handeln) aus dem "Alten" heraus in mehr Farbe und Bewegung hervortreten.

Das Logo verleiht seitdem nicht nur den Berichten der Lokalen Agenda 21 Wiedererkennungswert.

Was bisher geschah

Offene Bürgerbeteiligung zur Stadtentwicklungsplanung:
Zur Stadtentwicklungsplanung (STEP) gab es bereits 1996 in Rottenburg am Neckar eine intensive offene Bürgerbeteiligung. Leitbilder sowie Zielsetzungen im ökonomischen, ökologischen und sozialen Bereich wurden erarbeitet und damit die Grundlage für den Lokalen Agenda-Prozess geschaffen.

Veranstaltungsreihe im Rahmen des vhs-Programms:
Die Volkshochschule Rottenburg bot im Herbst/Winter 1998/99 die Veranstaltungsreihe "Stadtentwicklung und Lokale Agenda 21" an, angeregt von der Stadtverwaltung und verschiedenen Gruppierungen wie dem Bund für Umwelt- und Naturschutz Rottenburg und kirchlichen Vertreter(inne)n. Das in mehreren Gesprächsrunden auf die Beine gestellte Programm umfasste auch Themen wie gerechten Welthandel, Landwirtschaft und Waldbau.

Beschluss im Gemeinderat, eine Lokale Agenda 21 zu erarbeiten:
Ein Meilenstein war sicherlich der 27. April 1999. An diesem Tag beschloss der Gemeinderat der Stadt Rottenburg am Neckar, unter Beteiligung der Bürger, von Interessenvertretern und der Verwaltung, eine Lokale Agenda 21 zu erarbeiten.

Planungswerkstatt:
Aus der Planungswerkstatt der Lokalen Agenda 21 mit rund 70 Teilnehmer/innen gingen im Juli 1999 die Arbeitskreise "Kultur", "Ökologie", "Ökonomie" und "Soziales" hervor.

Die Arbeitskreise, die sich teils weiter in Projektgruppen aufgliedern, konkretisieren die Agenda-Projekte und setzen sie um.

Schwerpunkte & Struktur

  • Was ist mir wichtig für die Zukunft meiner Stadt, in der ich wohne, arbeite und lebe?
  • Welche Maßnahmen sind notwendig, um in Rottenburg am Neckar die Lebensqualität zu sichern, mit der auch unsere Kinder und Enkelkinder gut leben können?
  • Mit welcher Entwicklung wird Rottenburg am Neckar dauerhaft sozialverträglich, ökonomisch und ökologisch überlebensfähig?
  • Was ist bei der Realisierung der gesteckten Ziele zu berücksichtigen, damit wir nicht in anderen Ländern zusätzliche Probleme verursachen, sondern ihnen bei der Lösung ihrer Probleme helfen?

Konferenz der Vereinten Nationen für Umwelt und Entwicklung im Juni 1992 in Rio de Janeiro

Die Agenda 21, die mit ihren 40 Kapiteln alle wesentlichen Politikbereiche einer umweltverträglichen, nachhaltigen Entwicklung anspricht, ist das in Rio 1992 von mehr als 170 Staaten verabschiedete Aktionsprogramm für das 21. Jahrhundert. Es wurde im Jahr 2002 bei der Konferenz in Johannesburg bekräftigt und zudem mit konkreten Vorgaben ergänzt.

Über folgenden Link kann das Schlussdokument im Wortlaut über die Seiten des Umweltministeriums heruntergeladen werden.


Zusätzliche Informationen und Dienste

Lokale Agenda