17. Sommernachtsklassik

Wann:
Samstag, 29.07.2017
von 17:00 Uhr bis 23:00 Uhr

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Wo:
Marktplatz
72108 Rottenburg am Neckar
Lage im Stadtplan anzeigenAnreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Veranstalter:
Kulturverein Zehntscheuer e.V. Rottenburg am Neckar
Eintrittspreis:
24,20 bis 34 Euro
 

17. Rottenburger Sommernachtsklassik
Stuttgarter PhilharmonikerSommernachtsklassik in Rottenburg am Neckar
Ein Musikereignis unter freiem Himmel
mit den Stuttgarter Philharmonikern
Beginn: 19 Uhr, Einlass 17 Uhr

Sophia Jaffé, Violine
Rasmus Baumann, Leitung
Michael Stille, Moderation



Am 29. Juli 2017 veranstaltet der Kulturverein Zehntscheuer e.V. Rottenburg am Neckar die 17. Sommernachtsklassik.
Dieses Jahr wird das Konzert auf dem Marktplatz von den Stuttgarter Philharmonikern gestaltet.
Die Zuhörer sind wiederum eingeladen, auf dem Marktplatz einen festlichen Abend zu verbringen. Für eine Bewirtung vor dem Konzert und in beiden Pausen sorgt dieses Jahr wieder das Restaurant Primavera und die am Marktplatz ansässige Gastronomie.
Ein Feuerwerk wird erneut einen spektakulären Abschluss bilden.

Musikalische Einstimmung:
Stadtkapelle Rottenburg e.V.

Programm:
Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie no. 40 g-Moll, KV 550
Ludwig van Beethoven: Violinkonzert
Zoltán Kodály: Tänze aus Galanta
Georg Friedrich Händel: Feuerwerksmusik HWV 351
Pjotr Iljitsch Tschaikowsky: Ouvertüre „1812“

Die STUTTGARTER PHILHARMONIKER wurden im September 1924 gegründet und 1976 von der Baden-Württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart in ihre Trägerschaft genommen.
Neben mehreren Konzertreihen in ihrer Heimatstadt spielen die Stuttgarter Philharmoniker regelmäßig in vielen Städten des südwestdeutschen Raumes und geben jedes Jahr Gastspiele im In- und Ausland. Unter den Reisezielen der letzten Jahre waren Italien (Mailand), Österreich (Salzburg), die Schweiz (Luzern, Zürich) und Belgien (Antwerpen).
Seit 2013 sind die Stuttgarter Philharmoniker Festspielorchester der Opernfestspiele in Heidenheim, die Marcus Bosch als künstlerischer Direktor leitet.
Im Februar 2007 erhielten die Stuttgarter Philharmoniker aus der Hand des Enkels des Komponisten den „Prix Rachmaninoff 2006“ für ihren Konzert-Zyklus mit allen Sinfonien, Klavierkonzerten und weiteren Orchesterwerken Rachmaninoffs.
Die künstlerische Arbeit des Orchesters ist durch Schallplatten-, Rundfunk- und CD-Aufnahmen dokumentiert. Unter anderem sind erschienen Sergej Rachmaninoffs „Der Fels“ und „Die Toteninsel“, Alexander Skrjabins „Prométhée“ sowie die 1. und 3. bis 7. Sinfonie von Gustav Mahler. Außerdem wurden auf DVD veröffentlicht: „Maurice Ravel: La Valse, Beschäftigung mit einem Walzer“ und „Ottorino Respighi: Belkis, Königin von Saba“ mit der Erstaufnahme dieser Ballettmusik unter Leitung von Ettingers Vorgänger Gabriel Feltz. Zuletzt erschien eine CD mit Beethovens Sinfonien Nr. 3 und 5.
Internationales Ansehen
Neben den vielfältigen Aufgaben in mehreren Konzertreihen in Stuttgart spielt das Orchester regelmäßig in verschiedenen Städten des südwestdeutschen Raumes. Tourneen führten die Stuttgarter Philharmonikerin in die USA, nach Japan, Südamerika, in die Volksrepublik China und nach Mexiko. In den letzten Jahren gastierte das Orchester in Antwerpen, Luzern, Salzburg, Wien und regelmäßig in Mailand.
Die künstlerische Arbeit des Orchesters ist durch Schallplatten-, Rundfunk- und CD-Aufnahmen dokumentiert. Eine lange Tradition hat das musikpädagogische Engagement des Orchesters.


Geboren in einer Musikerfamilie in Berlin, trat Sophia Jaffé im Alter von sieben Jahren zum ersten Mal öffentlich auf. Seitdem erhielt sie eine Reihe von nationalen (Jugend Musiziert) und internationalen Preisen. Als Stipendiatin des Deutschen Musikrats spielte Sophia Jaffé 2001 deutschlandweit zahlreiche Kammerkonzerte im Rahmen der „Konzerte Junger Künstler“. Zu ihren Auszeichnungen zählen Preise bei internationalen Violinwettbewerben, wie dem Streicherwettbewerb UNISA Pretoria/Südafrika 2002, dem Leopold Mozart Wettbewerb Augsburg 2003, dem Concours de Génève (Schweiz) 2004. Im Jahr 2005 folgten dann der Preis des Deutschen Musikwettbewerbs, sowie der 3. Preis beim Concours Reine Elisabeth in Brüssel (Belgien).
2008/09 debütierte Sophia Jaffé in der Berliner Philharmonie mit dem Deutschen Symphonie Orchester, in Londons Cadogan Hall, in Jerusalem, im Prager Rudolfinum, in Shenzhen (China) und spielte erstmals mit dem Stuttgarter Kammerorchester unter der Leitung von Dennis Russel Davies. Sie arbeitet regelmäßig mit renommierten Orchestern und Dirigenten in Europa, u.a. mit dem Rundfunk Symphonie Orchester Berlin unter Marek Janowski, dem Bruckner Symphonie Orchester Linz (Österreich) unter Dennis Russell Davies, dem Hallé-Orchestra Manchester (England), dem Orchestre National de Belgique, dem Konzerthaus Orchester Berlin unter Lothar Zagrosek, dem Radio Symphonie Orchester Prag (Tschechien) unter Vladimir Valek und den Solisti Veneti di Padua (Italien) unter Claudio Scimone.
Solistisch und kammermusikalisch gleichermaßen passioniert musiziert Sophia Jaffé bei deutschen und europäischen Festivals wie dem Bachfest Leipzig, dem Rheingau Musikfestival, den Ludwigsburger Schlossfestspielen, dem Mährischen Herbst Festival Brno/ Tschechien, dem Concentus Moravie, den Flaneries Musicals de Reims/ Frankreich, dem Moritzburg Festival bei Dresden, Villa Musica, dem Flandern Festival und den Meraner Musikwochen/Südtirol. Weitere Konzertreisen führten sie neben den europäischen Ländern auch nach Chile, China, Japan und die USA (Goethe Institut Atlanta, Mozart Festival Miami, Bowdoin Music Festival/Maine).
Sophia Jaffé erhielt ihre musikalische Ausbildung bei Nora und Abraham Jaffé, Herman Krebbers und Prof. Stephan Picard. Sophia Jaffé unterrichtete von 2005-2011 eine Violinklasse an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin. Zum Oktober 2011 beginnt ihre Tätigkeit als Professorin an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main.



Seit Rasmus Baumann im Sommer 2014 das Amt des Generalmusikdirektors der Neuen Philharmonie Westfalen antrat, brachte er zahlreiche innovative Projekte mit seinem Orchester auf den Weg: Erwähnt sei die Neu-Konzeption des Sinfoniekonzert-Zyklus mit programmatischem roten Faden, die Ausweitung der Crossover-Konzerte auf das gesamte Trägergebiet des Ensembles, die Einführung von Schüler- oder Familienkonzerten oder die Etablierung zahlreicher neuer Konzertreihen wie z.B. der „Klassik_Dialoge“ oder „NPW Barock“.
Doch nicht nur mit der Neuen Philharmonie Westfalen ist Rasmus Baumann auf der Erfolgsspur. In den vergangenen Spielzeiten war der gebürtige Gelsenkirchener Gast diverser renommierter Orchester wie z.B. dem London Symphony Orchestra, dem Münchner Rundfunkorchester, dem WDR Funkhausorchester, den Stuttgarter Philharmonikern, dem NDR Sinfonieorchester Hamburg, der NDR Radiophilharmonie Hannover oder der Staatskapelle Weimar. Zahlreiche Wiedereinladungen großer Orchester, bei denen Rasmus Baumann nun regelmäßig Gast am Pult ist, zeugen zudem von seiner kompetenten Arbeit mit den Klangkörpern. Hier sind u.a. die Duisburger Philharmoniker oder die Orchester in Kassel, Bochum und Nürnberg zu nennen. In der Saison 2015_2016 gab er sein Debüt am Opernhaus Frankfurt.
Als Absolvent des Dirigentenforums, dem Förderprogramm für junge Dirigenten des Deutschen Musikrats, dessen Sonderpreis er 2009 gewann, engagiert sich Baumann in der Ausbildung des musikalischen Nachwuchses: So leitet er u.a. Meisterkurse des Dirigentenforums und engagiert sich mit der Neuen Philharmonie Westfalen im Rahmen zahlreicher Kooperationen mit Musikhochschulen in ganz Deutschland zur Förderung von Nachwuchstalenten.
Seine eigene Laufbahn führte Rasmus Baumann über zahlreiche Stationen: Nach Studien in Essen (Klavier), Frankfurt (Dirigieren) und Bochum (Kirchenmusik) folgten erste Engagements als Solorepetitor und 2. Kapellmeister am Aalto-Theater Essen sowie als Stellvertretender GMD und 1. Kapellmeister am Staatstheater Kassel. 2008 kehrte Baumann als Chefdirigent des Musiktheaters im Revier ins Ruhrgebiet zurück. Parallel zur klassischen Kapellmeisterlaufbahn, wie sie heute nur noch wenige Dirigenten absolvieren, ist Rasmus Baumann in den unterschiedlichsten musikalischen Bereichen aktiv: Er arbeitete als Jazz-Pianist, schrieb Klavierauszüge für den renommierten Bärenreiter Verlag, komponierte das Motto-Lied für den !Sing – Day of Song 2014 und entwickelte ein Faible für historisch informierte Aufführungspraxis, das zur Anschaffung von Barockinstrumenten für die Neue Philharmonie Westfalen führte. Darüber hinaus leitet Baumann regelmäßig Uraufführungen, moderiert Konzerte und entwickelt neue Aufführungsformate und -konzepte.

Der in Wesel am Niederrhein geborene Dr. Michael Stille ist nach Studien der Rechtswissenschaft, Philosophie, Musikwissenschaft und Germanistik an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn zum Dr. phil. promoviert worden. Seine Arbeit über „Möglichkeiten des Komischen in der Musik“ hat nicht nur ein in der ästhetischen Theorie höchst strittiges Thema mit gebotenem wissenschaftlichen Ernst erörtert, sondern gleichzeitig eine Fülle von Heiterkeitsmomenten erfahrbar gemacht.

Die ersten acht Jahre seines Berufslebens führten Michael Stille in die damals noch vom CD-Boom berauschte Tonträgerindustrie. Als Produzent und Künstlerischer Direktor der deutschen EMI Classics betreute er mehr als hundert, teils mit internationalen Preisen ausgezeichnete Aufnahmen. 1998 wechselte Michael Stille von der Schallplattenbranche ins Orchestermanagment und arbeitete zunächst für drei Jahre als Verwaltungsdirektor der Dresdner Philharmonie.
Seit 2001 steht er als Intendant und seit 2017 als Künstlerischer Intendant im Dienst der Stuttgarter Philharmoniker.

Vorverkauf:
Stellen: Kreissparkasse Rottenburg, WTG Rottenburg, Schwäbisches Tagblatt Rottenburg, Tübingen und Mössingen

Preise:
27 € zzgl. VVKgebühr
22 € zzgl. VVKgebühr erm. für Mitglieder Kulturverein, Schüler. Studenten und Behinderte
25 € zzgl. VVKgebühr für KSK-Kunden und Tagblattcardkunden

Abendkasse 34 €
Tischreservierung 4 €/Platz

Kombiticket mit Jazz-Open-Air am 29.7.: beim Tagblatt und der WTG: 50 €
45 € erm. für Mitglieder Kulturverein, Schüler. Studenten und Behinderte
48 € für Tagblattcardkunden


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