18. Sommernachtsklassik, Württembergische Philharmonie Reutlingen

Wann:
Samstag, 28.07.2018
von 17:00 Uhr bis 23:00 Uhr

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Wo:
Marktplatz
72108 Rottenburg am Neckar
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Veranstalter:
Kulturverein Zehntscheuer e.V. Rottenburg am Neckar
 

Sommernachtsklassik in Rottenburg am Neckar
Ein Musikereignis unter freiem Himmel
mit der Württembergischen Philharmonie Reutlingen
Samstag, 28. Juli 2018
Beginn: 19 Uhr, Einlass 17 Uhr

Leitung: Anja Bihlmaier
Agata Szymczewska, Violine
Cornelius Grube, Moderation

Am 28. Juli 2018 veranstaltet der Kulturverein Zehntscheuer e.V. Rottenburg am Neckar die 18. Sommernachtsklassik. Dieses Jahr wird das Konzert auf dem Marktplatz von der Württembergischen Philharmonie Reutlingen gestaltet.
Die Zuhörer sind wiederum eingeladen, auf dem Marktplatz einen festlichen Abend zu verbringen. Für eine Bewirtung vor dem Konzert und in beiden Pausen sorgt dieses Jahr wieder das Restaurant Primavera und das Eiscafé Rino.
Ein Feuerwerk wird erneut einen spektakulären Abschluss bilden.
Musikalische Einstimmung: Großes Blechbläserensemble der Stadtkapelle Rottenburg e. V., Leitung: Rainer Kopf

Programm
Sibelius, Finlandia
Debussy, Petite Suite
Fauré, Suite Pelléas et Mélisande
Pause
Brahms Violinkonzert
Pause
Mendelssohn Schottische
Williams, Star Wars, Main Title (in reduzierter Bläserbesetzung)


Vorverkauf:
Stellen: Kreissparkasse Rottenburg, WTG Rottenburg, Schwäbisches Tagblatt Rottenburg, Tübingen und Mössingen
Preise:
27 € zzgl. VVKgebühr
22 € zzgl. VVKgebühr erm. für Mitglieder Kulturverein, Schüler. Studenten und Behinderte
25 € zzgl. VVKgebühr für KSK-Kunden und Tagblattcardkunden

Abendkasse 34 €
Tischreservierung 4 €/Platz ( nicht bei der KSK)
Kombiticket mit Jazz-Open-Air am 27.7.: beim Tagblatt und der WTG: 50 €
45 € erm. für Mitglieder Kulturverein, Schüler. Studenten und Behinderte
48 € für Tagblattcardkunden




Die Württembergische Philharmonie Reutlingen (WPR) hat sich seit ihrer Gründung 1945 längst einen Platz auf internationalem Parkett erspielt. Konzertreisen führten das Orchester mehrfach nach Spanien, Italien, Österreich, Ungarn oder in die Schweiz, wo es mit Künstlern wie Lang Lang, Edita Gruberova, José Carreras, Ruggero Raimondi, Vesselina Kasarova, Neil Shicoff, Peter Seiffert, Agnes Baltsa, Thomas Hampson oder Ramón Vargas konzertierte. Dabei ist die WPR in den renommiertesten Sälen zu erleben, spielte im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins ebenso wie in der Berliner und Kölner Philharmonie, dem Concertgebouw Amsterdam, dem Großen Festspielhaus Salzburg, dem Festspielhaus Baden-Baden oder der Tonhalle Zürich, den großen Sälen in Tokyo, Mailand, Luzern, Genf oder Bern.
Das Orchester war und ist zudem Gast bei renommierten Festivals wie z.B. den Rotterdamer Opernfestspielen, den Gustav-Mahler-Musikwochen in Toblach und Brixen, dem Ravello-Festival, dem Beethoven-Festival in Warschau, dem Bodensee-Festival, dem Choriner Musiksommer, den Herbstlichen Musiktagen Bad Urach, den Audi-Sommerkonzerten oder beim Internationalen Festival „Rossini in Wildbad“.
Besonders bekannt ist die Württembergische Philharmonie Reutlingen für ihre facettenreiche, lebendige Programmgestaltung. Das Orchester prägt das Kulturleben in seiner Heimatstadt mit unterschiedlichen Konzertreihen und konnte mit Innovationsfreude auch neue Zielgruppen erreichen. So gibt es eine eigene, seit Jahrzehnten etablierte Kaleidoskop-Reihe für Programme außerhalb der großen klassisch-romantischen Orchesterliteratur: Operette, Operngalas, Musical gehören dazu, ebenso wie die Kombination von Orchestermusik mit Stummfilm, Literatur, Zauberei, Tanz oder Pantomime. In den letzten Jahren folgten zudem vermehrt Ausflüge in die Bereiche Latin, Jazz, Pop, HipHop, Chanson, Weltmusik oder gar Rock. Gäste der WPR waren hier Künstler wie Klaus Doldinger, James Morrison, The King’s Singers, Dominique Horwitz, Till Brönner, Charles Brauer, Roby Lakatos, Burhan Öcal und viele andere. In speziellen FOKUS-Veranstaltungen hat sich das Orchester der Musik der Türkei (2013) und der Musik in der Jüdischen Diaspora (2016) gewidmet.


Anja Bihlmaier ist eine der bedeutendsten deutschen Dirigentinnen ihrer Generation. Sowohl im Bereich Oper als auch in der nationalen und internationalen sinfonischen Konzertlandschaft feierte sie in den vergangenen Jahren große Erfolge.
Seit der Spielzeit 2015-2016 ist Anja Bihlmaier 1. Kapellmeisterin und stellvertretende Generalmusikdirektorin am Staatstheater Kassel. Zuvor war sie 2. Kapellmeisterin an der Staatsoper Hannover und 2. Kapellmeisterin und Assistentin von Generalmusikdirektor Frank Beermann am Theater Chemnitz.
In der Saison 2017-2018 wird sie unter anderem ihr Debüt an der Volksoper Wien, beim Royal Stockholm Philharmonic Orchestra, beim Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, und bei der Deutschen Radiophilharmonie Saarbrücken/Kaiserslautern geben. Des Weiteren wird Anja Bihlmaier ihr USA-Debüt beim Toledo Symphony Orchestra geben. Im Sommer 2017 leitete sie die Premiere sowie zahlreiche Vorstellungen von Verdis „Rigoletto" (Regie: Philippe Arlaud) an der Oper im Steinbruch in Österreich.
In der Die gebürtige Schwäbin studierte Dirigieren bei Scott Sandmeier an der Musikhochschule Freiburg und bei Dennis Russell Davies und Jorge Rotter am Mozarteum in Salzburg. 2005 wurde Anja Bihlmaier in das Dirigentenforum des Deutschen Musikrates aufgenommen. 2006 gewann sie den 3. Preis beim internationalen Dirigierwettbewerb Dimitri Mitroupoulos in Athen.


Agata Szymczewska
2009 hatte die Künstlerin ihr Debüt in der Wigmore Hall, dem eine Einladung für ein Konzert 2010 mit dem London Philharmonic Orchestra unter Osmo Vanska in der Royal Festival Hall folgte.
Sie trat in den meisten europäischen Ländern auf, ebenso wie in Israel, Russland, Canada, China, Korea und Japan. Sie arbeitete zusammen mit den Dirigenten Krzysztof Penderecki, Sir Neville Marriner, Andrey Boreyko, Moshe Atzmon, Dmitri Liss, Saulius Sondeckis, Antoni Wit, Maxim Vengerov und Jerzy Maksymiuk.
Zudem ist die Geigerin als Kammermusikerin aktiv und nimmt seit 2005 jährlich an der namhaften, von Seiji Ozawa gegründeten International Music Academy Switzerland teil. Zu ihren Kammermusikpartnern gehören Künstler wie Maxim Vengerov, Gidon Kremer, Yuri Bashmet, Martha Argerich und Krystian Zimerman.
Agata Szymczewska spielte zusammen mit Anne-Sophie Mutter und Mutter’s Virtuosi beim Eröffnungskonzert des Krzysztof Penderecki European Centre for Music, bei Tourneen durch Asien, Canada und den USA. Dort gab sie auch ihr Debüt in der Carnegie Hall.
Agata Szymczewska ist Absolventin der Academy of Music in Posen, wo sie bei Professor Bartosz Bryła studiert hatte.
Seit 2010 lehrt sie zudem an der Musikakademie in Posen und gibt regelmäßig Meisterkurse in Europa und Asien.
Seit der Spielzeit 2014/2015 ist sie ferner Mitglied des renommierten a Szymanowski-Quartetts. Agata Szymczewska spielt eine Violine von Antonio Stradivarius (Cremona, ca. 1680), eine Leihgabe der Deutschen Stiftung Musikleben.



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