Dolmetscher gesucht

Immer mehr Menschen aus der Ukraine suchen bei uns Schutz. Die Erfahrungen zeigen, dass Dolmetscher*innen die Aufnahme und notwendigen Behördengänge erheblich erleichtern, sowohl für die Geflüchteten als auch für die
Verwaltung.

Deshalb sucht die Stadtverwaltung weiterhin Menschen, die beim Übersetzen helfen können. In erster Linie ist natürlich ukrainisch gefragt, aber die meisten slawischen Sprachen werden in der Regel gut von den Ankommenden verstanden. Das „Bürgerbüro Ukraine“ für die Anmeldung und Beantragung von Leistungen soll während der Rathauszeiten immer mit ehrenamtlichen Dolmetscher*innen besetzt sein; ebenso das Ankunftszentrum im ehemaligen Hotel Convita.

Hierfür erstellt die Verwaltung einen Schichtplan. Wer unterstützen kann und will, meldet sich bitte unter der Mailadresse willkommenskultur@rottenburg.de, gerne gleich mit Angaben zu Sprachen und der zeitlichen Verfügbarkeit (z.B. nur am Wochenende, nur nachmittags o.ä.).

Darüber hinaus sind auch gelegentliche stundenweise Einsätze bei speziellem Bedarf hilfreich. Die ehrenamtlichen Dolmetschereinsätze können mit der städtischen Ehrenamtspauschale vergütet werden.

Konkrete Hilfe ist auch in Form einer Spende an das städtische Sonderkonto „Kriegsflüchtlinge in Rottenburg“ möglich; IBAN DE69 6415 0020 0004 5778 83 (Kreissparkasse Tübingen). Die eingehenden Spenden kommen den Geflüchteten zugute, z.B. in Form von Erstunterstützung bis staatliche Leistungen auf ein Konto ausgezahlt werden können; auch dringend benötigte Dinge können bei Bedarf direkt und gezielt mithilfe der Spenden gekauft werden.

Auch das neue schulische und spielerische Angebot für Kinder kann von den Spenden profitieren. Ab Montag, 21. März startet in der früheren Nufer-Textilfabrik in der Tübinger Straße 68 (bis vor kurzem Berufliche Schule) startet das Angebot mit ehrenamtlichen
Lehrkräften und dem Ziel, den geflüchteten Kindern in Vorbereitung auf die baldige Schule spielerisch erste Sprachkenntnisse zu vermitteln, aber auch andere Lern- und Spielangebote zu machen (weitere Infos und Anmeldeformulare unter www.rottenburg.de). Für Spiel-, Lern- und Bastelmaterial steht ein Teil der eingehenden Spenden zur Verfügung.

Mit finanziellen Spenden ist die Stadtverwaltung flexibel und kann sie für die geflüchteten Menschen gezielt einsetzen. Sachspenden hingegen sind zwar gut gemeint, treffen aber vielleicht nicht immer genau den Bedarf und binden bei der Lagerung und Verteilung viele Ressourcen.

Um dennoch auch gezielt Sachspenden zu ermöglichen, bietet die Stadtverwaltung in Kürze eine Art Börse an. Hier können sich insbesondere Schulen oder Schulklassen beteiligen. Nähere Infos folgen in Kürze.
18.03.2022


Zusätzliche Informationen und Dienste

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