Behindertenbeirat

Politische Beteiligung für Menschen mit Behinderung in Rottenburg.

Der Rottenburger Behindertenbeirat wurde im Februar 2017 erstmalig berufen. Seine Amtsperiode dauert fünf Jahre. Die aktuelle Amtsperiode endet 2027.

Was macht der Behindertenbeirat?
Der Behindertenbeirat ist ein ehrenamtlich tätiges, beratendes Gremium. Er berät Politik und Verwaltung in allen Fragen rund um das Thema Inklusion. Er wirkt auf gleichwertige Lebensbedingungen von Menschen mit Behinderung im Gebiet der Stadt Rottenburg am Neckar hin und ist gleichzeitig Ansprechpartner für Menschen mit Behinderung, Vereine, Selbsthilfeverbände, Rehabilitationsträger und Bürger der Stadt.

Wie ist der Behindertenbeirat entstanden?
Seit März 2009 ist das Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (UN-Behindertenkonvention) rechtsverbindlich. Das Übereinkommen greift auf die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte sowie auf die wichtigsten Menschenrechtsdokumente der Vereinten Nationen zurück. Es formuliert zentrale Bestimmungen dieser Papiere für die Lebenssituation von Menschen mit Behinderung und stärkt so deren volle und diskriminierungsfreie Teilhabe und Selbstbestimmung.

Was sind die Aufgaben des Behindertenbeirats?

  • Ansprechpartner sein für Menschen mit Behinderung, Vereine, Selbsthilfeverbände, Rehabilitationsträger und Bürger der Stadt

  • Verbesserung der Wahrnehmung der Belange der Menschen mit Behinderung durch Beratung des Gemeinderats, der Ortschaftsräte und der Stadtverwaltung

  • Vertretung der Interessen der Einwohner mit Behinderung (Benachteiligung von Menschen mit Behinderung verhindern, bzw. beseitigen)

  • Förderung der Teilhabe von Menschen mit Behinderung am gesellschaftlichen, sozialen, kulturellen und politischen Leben in Rottenburg

Der Behindertenbeirat ist parteipolitisch und konfessionell neutral und unabhängig. Er ist nicht an Weisungen der Politik, der Verwaltung oder von Verbänden gebunden.
Um seine Ziele zu erreichen, arbeitet der Behindertenbeirat mit allen gesellschaftlich relevanten Gruppen, Institutionen und Einzelpersonen zusammen

Wie setzt sich der Behindertenbeirat zusammen?

Die Geschäftsordnung beinhaltet den Weg zur Berufung in den Behindertenbeirat:

  • Einwohnerinnen und Einwohner mit und ohne Behinderung, die bestimmte Voraussetzungen erfüllen, können sich für einen Sitz im Gremium bewerben.

  • diese zehn ehrenamtlichen Mitglieder werden vom Verwaltungsausschuss gewählt und vom Gemeinderat für eine Amtszeit von fünf Jahren in den Behindertenbeirat berufen.

  • desweiteren können bis zu fünf Vertreter*innen von Institutionen mit Sachkunde in inklusionsrelevanten Themenfelder in den Beirat berufen werden

Einige Aktionen und Projekte des Behindertenbeirats seit 2017

  • im Rahmen des „Special Olympics“ in Berlin beherbergte Rottenburg eine Delegation aus Belize im Hosttown Programm

  • eine Barriere weniger – Mobile Rampen für Arztpraxen und Geschäfte

  • Mitwirkung beim Inklusionsspielplatz Mokki

  • Organisation und Mitwirkung bei diversen Veranstaltungen (Frauentagen, Woche der seelischen Gesundheit, etc.)

  • Mitwirkung bei Sensibilisierungs-Workshop an Schulen

* Förderung der Ausbildung einer Stadtführerin für Gehörlose in Gebärdensprache
Woche der seelischen Gesundheit
Anbei das Programm der Woche der seelischen Gesundheit zum Download. Hinweis: Die Veranstaltung „Das Herz wird nicht dement“ am 7. Oktober geht bis 19.30 Uhr; und nicht wie im Flyer angegeben bis 18.30 Uhr.


Zusätzliche Informationen und Dienste

Punkte in verschiedenen Farben miteinander verbunden

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Menschen-Gruppe: alte und junge Menschen, Kinder, Menschen mit Behinderung, Menschen ohne Behinderung, Frauen und Männer

Diese Seite in Leichter Sprache: Behinderten-Beirat und Behinderten-Beauftragter

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