Inhalt
Breitbandausbau der Stadt Rottenburg am Neckar
Einblicke in die Ausbauaktivitäten auf Rottenburger Gemarkung
Die digitale Infrastruktur ist längst zu einem wichtigen Grundbedürfnis unserer Gesellschaft geworden. Für Privathaushalte ist die zukunftsfähige Anbindung an eine leistungsstarke Datenautobahn ein bedeutender Standortfaktor, wenn es um die Festlegung des Wohnortes geht. Neue Mitbürger*innen gewinnen bzw. die Einwohner*innen binden zu können hängt mittlerweile sehr stark von der Qualität der Internetversorgung ab.
Für alle Unternehmen – vom kleinen Handwerks- und Dienstleistungsbetrieb bis hin zum global Player - ist ein leistungsfähiger Zugang zu einer Informations- und Kommunikationstechnologie unabdingbar, um wettbewerbsfähig zu bleiben.
Für eine auch künftig wirtschaftlich erfolgreiche Gesellschaft ist die leistungsfähige Datentransferinfrastruktur das zentrale Nervensystem. Experten sind sich einig, dass dafür die einzige zukunftsfähige Technik die Glasfaser bis ins Haus (Fiber to the building FTTB / Fiber to the home FTTH) ist. Kupferkabel und VDSL/Vectoring werden diese Zukunftssicherheit nicht bieten. Der Ausbau neuer gigabitfähiger Glasfasernetze ist deshalb unumgänglich. Das wurde in Rottenburg am Neckar früh erkannt und entsprechend gehandelt, weil sich kein privatwirtschaftlicher Ausbau eines Telekommunikationsunternehmens (TKU) abzeichnete.
Durch die seit 2009 laufenden städtischen Ausbauaktivitäten und der Schaffung einer stadtweiten Backbone-Trasse (in Form einer redundanten Ringstruktur) konnten alle 17 Ortschafften an das städtische Glasfasernetz in FTTC-Struktur (FTTC = Fiber to the Curb) angebunden werden. Aufgrund dieser richtungsweisenden und zukunftssichernden Investition in eine digitale Infrastruktur, eine gigabitfähige Telekommunikationsinfrastruktur, wurde der Grundstein und die Basis dafür geschaffen, dass die Raumschaft Rottenburg für einzelne TKU`s als potentielles und interessantes Ausbaugebiet für eine FTTB/FTTH Glasfaserversorgung wahrgenommen wird.
Informationen zu den geplanten und laufenden Glasfaserausbaumaßnahmen auf Rottenburger Gemarkung
Beim eigenwirtschaftlichen Breitbandausbau durch zwei TKU in den Rottenburger Stadtteilen wurde Ende 2022 die Bauphase gestartet und mit den Verlegearbeiten der Glasfaserleitungen begonnen. Mittlerweile ist dies in zahlreichen Stadtteilen anhand umfangreicher Bautätigkeiten auch für die Bürger*innen wahrnehmbar. Dennoch gibt es immer wieder Nachfragen bei der Stadtverwaltung, was es mit den Bautätigkeiten in den Straßen auf sich hat. Bei denen, die den Hintergrund hierfür kennen, kommen Fragen mehr in Richtung Fertigstellung bzw. Nutzbarkeit der neu geschaffenen Glasfaserleitungen. Da es sich um Investitionen von zwei verschiedenen TKU handelt, verhält sich der Bauprozess auch unterschiedlich.
Zur Information der Bürger*innen teilt die Stadtverwaltung mit, dass das für den Ausbau in Kiebingen, Wurmlingen, Seebronn und Hailfingen verantwortliche TKU „Deutsche Glasfaser“ an den Technikstandorten bereits die Hauptverteilerstationen aufgestellt hat. Trotz dieses ersten Schritts in Richtung Ausbau verzögerte sich die Umsetzungsphase und der angekündigte Baustart immer wieder. Nachfragen der Stadtverwaltung blieben größtenteils unbeantwortet. Aufgrund der sich über 3 Jahre erstreckenden Hinhaltetaktik der Deutschen Glasfaser und dem Umstand, dass von verantwortlichen Vertretern der Deutschen Glasfaser keine neuen, verlässlichen Aspekte und Perspektiven bezüglich einer zeitnahen Umsetzung des anvisierten Ausbauprojektes in den vier Teilorten kamen wurde Ende Juni 2025 die Kooperationserklärung auf den 31.12.2025 gekündigt. Die dabei ausgesprochene Option einer Kündigungsrücknahme kam trotz weiterer Gespräche leider nicht zum tragen.
In den weiteren 13 Rottenburger Ortschaften setzt die NetCom BW den Glasfaserausbau bis zu den Grundstücken bzw. bis in die Gebäude (auf der sog. „letzten Meile“) um. Dieses Ausbauprojekt ist trotz Komplikationen und unerwarteten Problemen weit vorangekommen. Nach Aussagen aus der Geschäftsführungsebene der NetCom BW soll das Ausbauprojekt Rottenburg Ende 2024 insgesamt abgeschlossen sein. Das Unternehmen verweist in diesem Zusammenhang immer wieder darauf, dass bis zur Inbetriebnahme und Aufschaltung der Kunden nach den Kabelverlegearbeiten noch mehrere Wochen vergehen.
Somit kann nach Abschluss der Bautätigkeiten und dem Abzug der Baukolonnen noch einiges an Zeit vergehen (bis zu zwei Monaten), bis der neue Glasfaseranschluss tatsächlich genutzt werden kann. Die gegenüber der Stadtverwaltung gemachten Angaben seitens des TKU ergingen unverbindlich und unter Vorbehalt, dass sich an der Ausführungsplanung und Umsetzung immer noch etwas ändern kann (z. B. Planungsoptimierungen, Verschiebungen durch Witterungsverhältnisse, Material- und/oder Personalengpässe, etc.). Auch hier gilt, falls die Bürger*innen der betroffenen Stadtteile Fragen haben, eine Nachfrage direkt bei dem ausführenden TKU NetCom BW ratsam ist.
Erfreulicherweise hat Ende 2023 ein weiteres TKU bei der Stadtverwaltung sein eigenwirtschaftliches Ausbauinteresse signalisiert, welches sich auf die Rottenburger Kernstadt fokussiert. Der dann erfolgte intensive Austausch zwischen dem TKU mit der Firmenbezeichnung „Unsere Grüne Glasfaser“ (UGG) und der Stadtverwaltung führte dazu, dass sich die UGG am 24.01.2024 im Gemeinderat vorstellte und dabei das anvisierte Ausbauprojekt im Rottenburger Stadtgebiet präsentierte. Die UGG wurde als Joint-venture von der Allianz und Telefónica im Jahr 2020 gegründet und hat seinen Sitz in Ismaning bei München. Deren Tätigkeitsfeld konzentriert sich auf den Glasfaserausbau in Kommunen in ländlichen Regionen, vorwiegend im süddeutschen Raum.
Der Gemeinderat und die Stadtverwaltung sprachen der UGG das Vertrauen aus und erklärten die Bereitschaft zur Unterstützung im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten. Dies entspricht demselben Vorgehen wie es bei den beiden anderen eigenwirtschaftlichen Glasfaserausbauprojekten der NetCom BW und Deutsche Glasfaser praktizieret wurde. Im März 2024 wurde dann eine schriftliche Kooperationserklärung zwischen der Stadt und UGG geschlossen. Damit wird die partnerschaftliche Zusammenarbeit zu dem bevorstehenden Glasfaserausbauprojekt signalisiert und so die Basis eines erfolgreichen Ausbauprozesses gelegt. Nach Aussage der UGG folgt im nächsten Schritt die 6-8 Monate dauernde Planungsphase, so dass der Start der Tiefbauarbeiten noch zum Ende 2024 erfolgen könnte. Es wird mit einer 2 bis 2 ½ jährigen Bauphase gerechnet.
Da sich die Planungsphase des UGG Ausbaugebietes im Kernstadtgebiet deutlich umfangreicher und komplexere darstellte als anfangs angenommen, wurde der vorgesehene Baustart auf das Frühjahr 2025 geschoben. Obwohl die Ausbauplanung fertig war und der Beginn der Bautätigkeiten für April 2025 anvisierte war, kam alles anders. Grund ist die im Dezember 2024 vollzogene Übernahme der Unternehmensgruppe Infrafibre Germany (LEONET/BBV) durch die UGG und damit verbunden die Entscheidung, landesweit alle baulich noch nicht begonnenen UGG-Ausbauprojekte „on hold“ zu stellen. Im regelmäßigen Austausch zwischen der Stadtverwaltung und der UGG wurde bekräftigt und unterstrichen, dass es sich lediglich um einen Aufschub handelt. Im Nachhinein war dies auch eine Hinhaltetaktik, da die UGG am 02. April 2026 mitteilte, dass der Glasfasernetzausbau in Rottenburg am Neckar, entgegen der bisherigen Planung und Absichtserklärung, nicht umsetzen wird. Rottenburg am Neckar ist eines von 34 Ausbauprojekten der UGG in Baden-Württemberg, die zeitgleich gestoppt wurden.
Bei Fragen zum Thema des Breitbandausbaus steht Ihnen bei der Stadtverwaltung als Ansprechpartner der Breitbandkoordinator Herr Braun (Tel. 07472/165-366, Mail: alexander.braun@rottenburg.de) zur Verfügung.
Für alle Unternehmen – vom kleinen Handwerks- und Dienstleistungsbetrieb bis hin zum global Player - ist ein leistungsfähiger Zugang zu einer Informations- und Kommunikationstechnologie unabdingbar, um wettbewerbsfähig zu bleiben.
Für eine auch künftig wirtschaftlich erfolgreiche Gesellschaft ist die leistungsfähige Datentransferinfrastruktur das zentrale Nervensystem. Experten sind sich einig, dass dafür die einzige zukunftsfähige Technik die Glasfaser bis ins Haus (Fiber to the building FTTB / Fiber to the home FTTH) ist. Kupferkabel und VDSL/Vectoring werden diese Zukunftssicherheit nicht bieten. Der Ausbau neuer gigabitfähiger Glasfasernetze ist deshalb unumgänglich. Das wurde in Rottenburg am Neckar früh erkannt und entsprechend gehandelt, weil sich kein privatwirtschaftlicher Ausbau eines Telekommunikationsunternehmens (TKU) abzeichnete.
Durch die seit 2009 laufenden städtischen Ausbauaktivitäten und der Schaffung einer stadtweiten Backbone-Trasse (in Form einer redundanten Ringstruktur) konnten alle 17 Ortschafften an das städtische Glasfasernetz in FTTC-Struktur (FTTC = Fiber to the Curb) angebunden werden. Aufgrund dieser richtungsweisenden und zukunftssichernden Investition in eine digitale Infrastruktur, eine gigabitfähige Telekommunikationsinfrastruktur, wurde der Grundstein und die Basis dafür geschaffen, dass die Raumschaft Rottenburg für einzelne TKU`s als potentielles und interessantes Ausbaugebiet für eine FTTB/FTTH Glasfaserversorgung wahrgenommen wird.
Informationen zu den geplanten und laufenden Glasfaserausbaumaßnahmen auf Rottenburger Gemarkung
Beim eigenwirtschaftlichen Breitbandausbau durch zwei TKU in den Rottenburger Stadtteilen wurde Ende 2022 die Bauphase gestartet und mit den Verlegearbeiten der Glasfaserleitungen begonnen. Mittlerweile ist dies in zahlreichen Stadtteilen anhand umfangreicher Bautätigkeiten auch für die Bürger*innen wahrnehmbar. Dennoch gibt es immer wieder Nachfragen bei der Stadtverwaltung, was es mit den Bautätigkeiten in den Straßen auf sich hat. Bei denen, die den Hintergrund hierfür kennen, kommen Fragen mehr in Richtung Fertigstellung bzw. Nutzbarkeit der neu geschaffenen Glasfaserleitungen. Da es sich um Investitionen von zwei verschiedenen TKU handelt, verhält sich der Bauprozess auch unterschiedlich.
Zur Information der Bürger*innen teilt die Stadtverwaltung mit, dass das für den Ausbau in Kiebingen, Wurmlingen, Seebronn und Hailfingen verantwortliche TKU „Deutsche Glasfaser“ an den Technikstandorten bereits die Hauptverteilerstationen aufgestellt hat. Trotz dieses ersten Schritts in Richtung Ausbau verzögerte sich die Umsetzungsphase und der angekündigte Baustart immer wieder. Nachfragen der Stadtverwaltung blieben größtenteils unbeantwortet. Aufgrund der sich über 3 Jahre erstreckenden Hinhaltetaktik der Deutschen Glasfaser und dem Umstand, dass von verantwortlichen Vertretern der Deutschen Glasfaser keine neuen, verlässlichen Aspekte und Perspektiven bezüglich einer zeitnahen Umsetzung des anvisierten Ausbauprojektes in den vier Teilorten kamen wurde Ende Juni 2025 die Kooperationserklärung auf den 31.12.2025 gekündigt. Die dabei ausgesprochene Option einer Kündigungsrücknahme kam trotz weiterer Gespräche leider nicht zum tragen.
In den weiteren 13 Rottenburger Ortschaften setzt die NetCom BW den Glasfaserausbau bis zu den Grundstücken bzw. bis in die Gebäude (auf der sog. „letzten Meile“) um. Dieses Ausbauprojekt ist trotz Komplikationen und unerwarteten Problemen weit vorangekommen. Nach Aussagen aus der Geschäftsführungsebene der NetCom BW soll das Ausbauprojekt Rottenburg Ende 2024 insgesamt abgeschlossen sein. Das Unternehmen verweist in diesem Zusammenhang immer wieder darauf, dass bis zur Inbetriebnahme und Aufschaltung der Kunden nach den Kabelverlegearbeiten noch mehrere Wochen vergehen.
Somit kann nach Abschluss der Bautätigkeiten und dem Abzug der Baukolonnen noch einiges an Zeit vergehen (bis zu zwei Monaten), bis der neue Glasfaseranschluss tatsächlich genutzt werden kann. Die gegenüber der Stadtverwaltung gemachten Angaben seitens des TKU ergingen unverbindlich und unter Vorbehalt, dass sich an der Ausführungsplanung und Umsetzung immer noch etwas ändern kann (z. B. Planungsoptimierungen, Verschiebungen durch Witterungsverhältnisse, Material- und/oder Personalengpässe, etc.). Auch hier gilt, falls die Bürger*innen der betroffenen Stadtteile Fragen haben, eine Nachfrage direkt bei dem ausführenden TKU NetCom BW ratsam ist.
Erfreulicherweise hat Ende 2023 ein weiteres TKU bei der Stadtverwaltung sein eigenwirtschaftliches Ausbauinteresse signalisiert, welches sich auf die Rottenburger Kernstadt fokussiert. Der dann erfolgte intensive Austausch zwischen dem TKU mit der Firmenbezeichnung „Unsere Grüne Glasfaser“ (UGG) und der Stadtverwaltung führte dazu, dass sich die UGG am 24.01.2024 im Gemeinderat vorstellte und dabei das anvisierte Ausbauprojekt im Rottenburger Stadtgebiet präsentierte. Die UGG wurde als Joint-venture von der Allianz und Telefónica im Jahr 2020 gegründet und hat seinen Sitz in Ismaning bei München. Deren Tätigkeitsfeld konzentriert sich auf den Glasfaserausbau in Kommunen in ländlichen Regionen, vorwiegend im süddeutschen Raum.
Der Gemeinderat und die Stadtverwaltung sprachen der UGG das Vertrauen aus und erklärten die Bereitschaft zur Unterstützung im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten. Dies entspricht demselben Vorgehen wie es bei den beiden anderen eigenwirtschaftlichen Glasfaserausbauprojekten der NetCom BW und Deutsche Glasfaser praktizieret wurde. Im März 2024 wurde dann eine schriftliche Kooperationserklärung zwischen der Stadt und UGG geschlossen. Damit wird die partnerschaftliche Zusammenarbeit zu dem bevorstehenden Glasfaserausbauprojekt signalisiert und so die Basis eines erfolgreichen Ausbauprozesses gelegt. Nach Aussage der UGG folgt im nächsten Schritt die 6-8 Monate dauernde Planungsphase, so dass der Start der Tiefbauarbeiten noch zum Ende 2024 erfolgen könnte. Es wird mit einer 2 bis 2 ½ jährigen Bauphase gerechnet.
Da sich die Planungsphase des UGG Ausbaugebietes im Kernstadtgebiet deutlich umfangreicher und komplexere darstellte als anfangs angenommen, wurde der vorgesehene Baustart auf das Frühjahr 2025 geschoben. Obwohl die Ausbauplanung fertig war und der Beginn der Bautätigkeiten für April 2025 anvisierte war, kam alles anders. Grund ist die im Dezember 2024 vollzogene Übernahme der Unternehmensgruppe Infrafibre Germany (LEONET/BBV) durch die UGG und damit verbunden die Entscheidung, landesweit alle baulich noch nicht begonnenen UGG-Ausbauprojekte „on hold“ zu stellen. Im regelmäßigen Austausch zwischen der Stadtverwaltung und der UGG wurde bekräftigt und unterstrichen, dass es sich lediglich um einen Aufschub handelt. Im Nachhinein war dies auch eine Hinhaltetaktik, da die UGG am 02. April 2026 mitteilte, dass der Glasfasernetzausbau in Rottenburg am Neckar, entgegen der bisherigen Planung und Absichtserklärung, nicht umsetzen wird. Rottenburg am Neckar ist eines von 34 Ausbauprojekten der UGG in Baden-Württemberg, die zeitgleich gestoppt wurden.
Bei Fragen zum Thema des Breitbandausbaus steht Ihnen bei der Stadtverwaltung als Ansprechpartner der Breitbandkoordinator Herr Braun (Tel. 07472/165-366, Mail: alexander.braun@rottenburg.de) zur Verfügung.
Ausbauschritte beim Breitbandausbau in Rottenburg am Neckar
- 2008
Der Gemeinderat beschloss am 16.12.2008 den Aufbau eines Glasfasernetzes in Eigenregie.
- 2009
Planung für den Bau des Rottenburger Backbone-Netzes (Datenhauptversorgungsader). Ein Backbone ist sozusagen das Rückgrat eines Netzwerks und bildet somit die grundlegende Basis für die stadtweite Verfügbarkeit der Glasfasertechnologie.
- 2010
Projektumsetzung für den Bereich im Neckartal (Bad Niedernau, Obernau, Bieringen). Durchführung eines Ausschreibungsverfahrens für den Netzbetrieb und Abschluss eines Netzbetriebsvertrags im Sommer.
Der Ausbau wurde mit Fördermittel des Landes Baden-Württemberg aus dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) als Pilotprojekt gefördert und unterstützt.
- 2011
Fortsetzung des Ausbaus der Glasfasertrasse nach Baisingen, Eckenweiler, Dettingen und Weiler. Auch diese Netzerweiterung wurde mit Fördermittel des Landes Baden-Württemberg aus dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) gefördert und unterstützt.
- 2012
Fortsetzung des Ausbaus des Backbone-Netzes nach Hemmendorf.
Auch hierfür wurden Fördermittel des Landes Baden-Württemberg aus dem ELR bewilligt.
- 2013
Fortsetzung des Ausbaus des Backbone-Netzes nach Frommenhausen. Aufgrund der topographischen Gegebenheiten wurde die Trassenführung von Hemmendorf nach Frommenhausen über das Gewerbegebiet der Gemeinde Hirrlingen gewählt. Dafür wurde die Vereinbarung der interkommunalen Zusammenarbeit (IKZ) mit Hirrlingen vereinbart. So konnte das Hirrlinger Gewerbegebiet mit an das Glasfasernetz angebunden werden. Auch hierfür wurden Fördermittel des Landes Baden-Württemberg aus dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) gewährt.
- 2014 - 2015
Im Zusammenhang mit der Backbone-Planung der Modellregion der Landkreise Tübingen / Reutlingen / Zollernalb fand im Januar 2014 ein Treffen auf Landkreisebene statt, bei dem die Idee der Zusammenarbeit im Rahmen eines interkommunalen Gemeinschaftsprojektes entstand. Ende Februar 2014 trafen sich die Bürgermeister der fünf projektbeteiligten Kommunen (Rottenburg am Neckar, Neustetten, Starzach, Hirrlingen, Rangendingen) und verständigten sich dabei die Zusammenarbeit beim Glasfaserausbau unter der Federführung der Stadt Rottenburg am Neckar. Die Planungen für dieses umfangreiche Projekt konnte in rekordverdächtiger Zeit ausgearbeitet werden, so dass bereits im April die Förderanträge für die interkommunale Zusammenarbeit (IKZ) der fünf Kommunen gestellt werden konnten. Bei dem rund 37 km umfassenden Ausbauprojekt beteiligt sich das Land Baden-Württemberg über das Förderprogramm „Breitbandinitiative Baden-Württemberg II“ mit 1,1 Mio. Euro an den Ausbaukosten.
Es erfolgte die Ausweitung der Netzinfrastruktur mit Anbindung eines weiteren Anschlusspunktes über einen Hochspannungsmast bei Obernau. Zudem wurde der Ausbau des Backbone-Netzes nach Kiebingen fortgesetzt.
- 2016
Planung und Antragstellung für Landesfördermittel für die Anbindung aller Schulstandorte auf Rottenburger Gemarkung. Dieses Ausbauprojekt wurde wegen der Ausbaudimension auf sechs Teilabschnitte aufgeteilt, welche über einen Zeitraum von vier Jahren umgesetzt wurde. Die Landesförderung für den Breitbandausbau beträgt rund 2 Mio. Euro.
- 2017
Ein vom Landkreis initiiertes und unterstütztes Ausbauprojekt im Rahmen des „Sonderaufrufs Gewerbegebiete“, welches mit Fördermittel der Bundesregierung, vertreten durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und gleichzeitig der Landesregierung Baden-Württemberg, vertreten durch das Innenministerium BW (Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration) mit zusammen rd. 1 Mio. Euro unterstützt wird. Aufgrund der Förderbedingungen konnte in Teilbereichen des Gewerbegebiets „Siebenlinden“ zahlreiche Gewerbegrundstücke an das lokale Glasfasernetz mit Direktanschlüssen (sog. FTTB/FTTH-Erschließung) angebunden werden. Dadurch konnten 50 Adresspunkte / Gewerbegrundstücke mit einer Gigabitversorgung (1 Gbit/s) ausgestattet werden (Homes connected). Für die weiteren 103 entlang der Verlegetrasse liegenden Adresspunkte / Gewerbegrundstücke (homes passed), welche sich noch nicht zu einem FTTB-Glasfaseranschluss entschieden haben, ist aufgrund der vorbereiteten Glasfaserinfrastruktur die Voraussetzung für eine Gigabitversorgung gegeben.
Dieses Gigabit-Ausbauprojekt startete mit der Bautätigkeiten Mitte Februar 2020. Der Abschluss des Bauvorhabens für das passive Netz erfolgte im darauffolgenden Jahr Ende November. Über das Netzbetriebsausschreibungsverfahren wurde die NetCom BW als Betreiber ausgewählt und mit Fertigstellung der aktiven Technik durch das TKU erfolgte die Inbetriebnahme zum 01.04.2022.
- 2018
Erstellung einer flächendeckenden Strukturplanung für Glasfaserdirektanschlüsse für das gesamte Gemarkungsgebiet mit rund 12.400 Baugrundstücken und dafür erforderlichen 14.600 Haus- und Grundstücksanschlusspunkte.
- 2019
Klausurtagung „Rottenburg am Neckar auf dem Weg zur digitalen Stadt“. Unter Beteiligung des Gemeinderates, der Stadtverwaltung und verschiedenen Fachleuten wurde als ein Zukunftsthema die Arbeitsgruppe Breitband gebildet. Als Folge daraus wurde die Ausarbeitung und Fortschreibung einer Ausbaukonzeption für die Gesamtstadt umgesetzt.
- 2020
Planung für das Ausbauprojekt „Weiße Flecken“ (Definition: flächendeckende Versorgung von unter 30 Mbit/s), bei denen Glasfaseranschlüsse zum Grundstück bzw. ins Gebäude verlegt werden. Die Antragstellung der Bundes- und Landesfördermittel erfolgte in einem zweistufigen Verfahren. An Bundesförderung wurden über deren Projektträger 14 Mio. Euro zugesichert und von der Landesregierung kam im August 2021 die Zusage für die sogenannte Co-Finanzierung über weitere 11 Mio. Euro hinzu. Der Zeitraum für die Umsetzung verzögert sich aufgrund der eigenwirtschaftlichen Ausbauprojekte der TKU’s deutlich, da die städtische Ausbauplanung an die neuen Gegebenheiten angepasst werden mussten. Denn zahlreiche Versorgungsbereiche, die mit Steuermitteln ausgebaut werden sollten, werden nun von den privatwirtschaftlich agierenden TKU’s mit Glasfaserleitungen versorgt. Ein mit Steuergeldern finanzierter Ausbau ist in diesen Bereichen nicht mehr erforderlich. Somit wird seitens der Stadtverwaltung die Wahrung des geltenden Vorranges des eigenwirtschaftlichen Ausbaus vor dem öffentlich geförderten Ausbau Rechnung getragen.
- 2021
Abschluss einer Kooperationsvereinbarung mit Telefonica Deutschland zur Anbindung von Telefonica-Mobilfunkstandorten an das Rottenburger Glasfaser-Backbone-Netz.
Mitte des Jahres 2021 kamen vermehrt Anfragen von Telekommunikationsunternehmen und Betreibergesellschaften, welche eigenwirtschaftliche Ausbauinteresse in Teilbereichen von Rottenburg am Neckar bekundet haben. Hierzu fanden Gespräche statt, ob und wie dies in das Gesamtkonzept der Stadt integriert werden kann. Das in den vergangenen Jahren geschaffene städtischen Glasfaser-Backbone-Netzes hat dabei grundlegend dazu beigetragen, dass mehrere TKU den weiteren FTTB/H Ausbau auf eigene Kosten auf Rottenburger Gemarkung in Betracht ziehen. Mitte November 2021 stellten sich letztlich zwei der TKU im Gemeinderat vor und erläuterten deren eigenwirtschaftliche Ausbaubestrebungen. Beide TKU‘s sind bereits Vertragspartner mit der Stadt als Betreiber und Diensteanbieter im kommunalen Glasfasernetz.
- 2022
In seiner Sitzung am 22. Februar hat der Gemeinderat entschieden, mit den Telekommunikationsunternehmen NetCom BW und Deutsche Glasfaser zu kooperieren. Beide Anbieter nehmen einen privatwirtschaftlichen Ausbau vor. Das heißt, die Unternehmen bauen die Glasfaserinfrastruktur auf eigene Kosten aus und bieten später Dienstleistungsverträge an, um das zu refinanzieren.
Nach Abschluss der sog. Vorvermarktungsphase im Zeitraum von April bis Juni stand fest, wer welche Ausbaugebiete / Stadtteile umsetzen wird.
Die Deutsche Glasfaser verwirklicht ihr Ausbauvorhaben in 4 Stadtteilen (Hailfingen, Seebronn, Kiebingen, Wurmlingen). Die NetCom BW wird in 13 Stadtteilen den Glasfaserausbau durchführen (Bad Niedernau, Baisingen, Bieringen, Dettingen, Eckenweiler, Ergenzingen, Frommenhausen, Hemmendorf, Obernau, Oberndorf, Schwalldorf, Weiler, Wendelsheim).
Nach Aussage beider TKU soll nach der nötigen Planungsphase zeitnah mit den Bautätigkeiten begonnen werden und ca. 2 Jahre in Anspruch nehmen.
- 2023
Die NetCom BW setzt den angekündigten Glasfaserausbau baulich um. Die Bautätigkeiten starteten in Weiler und Dettingen und werden sich nach und nach in den weiteren elf Ortschaften fortsetzen. Bis Ende 2024 soll das Bauprojekt der NetCom BW insgesamt abgeschlossen sein.
Bei der Deutsche Glasfaser werden die Ausbauplanungen vorangetrieben. Da die Deutsche Glasfaser die städtische Glasfasere-Backbone-Trasse für ihr Ausbauprojekt in großen Teilen mitnutzen wird, wurde hierzu im Februar ein „Mietvertrag über die Nutzung des passiven Netzinfrastruktur“ geschlossen.
Ende September kam der Kontakt zwischen einem weiteren TKU mit dem Namen „Unsere Grüne Glasfaser (kurz: UGG) und der Stadtverwaltung zustande, dem ein eigenwirtschaftliches Ausbauinteresse in Rottenburg am Neckar zugrunde lag. Ab diesem Zeitpunkt fand ein ständiger Austausch und Abstimmung zwischen der UGG (ein joint-venture von Allianz und Telefonica mit Firmensitz in Ismaning) und Stadtverwaltung hinsichtlich des angestrebten Glasfaserausbaus im Bereich von Rottenburg am Neckar statt. Beide Seiten konnten sich auf einen nahezu flächendeckenden FTTB/H Glasfaserausbau im Kernstadtgebiet verständigen.
- 2024
Ende Januar stimmte der Gemeinderat einer Kooperationserklärung mit der UGG für deren geplanten Glasfaserausbau in der Rottenburger Kernstadt zu. Die schriftliche Vereinbarung konnte im März unterzeichnet werden. Eine Informationsveranstaltung für die Bürgerschaft fand Mitte Juni statt. Gleichzeitig startete die Werbe- und Vermarktungsphase. Für die Planung des umfangreichen Ausbauprojektes wird mit einem Jahr gerechnet, so dass der Baubeginn Anfang kommenden Jahres noch erfolgen könnte. In regelmäßigen Abständen erfolgten Abstimmungsgespräche zwischen dem von der UGG beauftragten Planungsbüro und dem städtischen Tiefbauamt, sowie den Stadtwerken Rottenburg. Als kalkulierte Zeitspanne für die Ausbautätigkeiten werden 2 Jahre bei idealem und störungsfreien Bauverlauf genannt. Für den zentrale Technikverteilerstandort (sog. POP – point of presence), auch das technische Herzstück des lokalen Glasfaserausbau bezeichnet, wurde bereits im 4. QT das entsprechende Gebäude dafür im Gelben Kreidebusen aufgestellt.
Die Bautätigkeiten der NetCom BW laufen auf Hochtouren und sollen bis Ende des Jahres insgesamt abgeschlossen werden.
Von der Deutschen Glasfaser gibt es keine Informationen über deren geplantes Ausbauprojekt und daher keine Neuigkeiten zu berichten.
- 2025
Die Planungsphase des UGG Ausbaugebietes im Kernstadtgebiet konnte abgeschlossen werden. Der Beginn der Bautätigkeiten wurde für April anvisiert. Dieser erfolgte dann nicht, da aufgrund der Ende des vergangenen Jahres durch die UGG erfolgte Übernahme der Unternehmensgruppe Infrafibre Germany (LEONET/BBV) die baulich noch nicht begonnenen Ausbauprojekte überraschend gestoppt wurden. Begründet wurde dies damit, dass die Möglichkeiten von Synergien mit dem Kauf von Infrafibre Germany analysiert werden müssten, um dann schneller und effizienter die anstehenden Ausbauprojekte realisieren zu können. Für diesen Prüfungsprozess hatte die UGG einen Zeitraum von bis zu 12 Monaten veranschlagt.
Mit Schreiben vom 13. Mai wurde gegenüber der Stadtverwaltung die Kooperationsvereinbarung, auch Memorandum of Understanding (MoU) genannt, bestätigt und die bestehenden Ausbauabsichten unterstrichen. Lediglich eine Aussage über den Baustart sei derzeit nicht möglich.
Im Februar wurde gegenüber der Geschäftsführung der Deutschen Glasfaser schriftlich seitens der Stadtverwaltung eine Kündigungsandrohung ausgesprochen. Aus den danach erfolgten Gesprächen mit den verantwortlichen Vertretern der Deutschen Glasfaser ergaben keine neue, verlässliche Aspekte und Perspektive bezüglich einer zeitnahen Umsetzung des anvisierten Ausbauprojektes in den vier Teilorten. Ende Juni wurde dann die Kooperationserklärung auf 31.12.2025 gekündigt. Die dabei ausgesprochene Option einer Kündigungsrücknahme kam trotz weiterer Gespräche nicht zum tragen.
- 2026
Am 2. April teilt die UGG mit, dass der Glasfasernetzausbau in Rottenburg am Neckar, entgegen der bisherigen Planung und Absichtserklärung, nicht umsetzen wird.
Ausbaustufen und Technologien beim Breitbandausbau
Erläuterung der Breitbandanschlussvarianten:
Fibre to the Curb - FTTC
Zuleitung bis zum Schaltverteiler / Kabelverzweiger (KVz) bzw. MFG (Multifunktionsgehäuse) über einen Lichtwellenleiter (LWL) = Glasfaserkabel. Von dort aus über vorhandene Kupferleitungen zum Grundstück / Haus / Endgerät.
Fibre to the Building - FTTB
Die Datenübertragung erfolgt über Glasfaserkabel durchgehend bis zum Grundstück. Von dort aus läuft die Übertragung über Kupferleitungen.
Fibre to the Home - FTTH
Die Datenübertragung erfolgt über Glasfaserkabel durchgehend bis zum Grundstück und auch so im Gebäude, bis zu jedem Endgerät (sog. Punkt zu Punkt Glasfaserverbindung).
Fibre to the Curb - FTTC
Zuleitung bis zum Schaltverteiler / Kabelverzweiger (KVz) bzw. MFG (Multifunktionsgehäuse) über einen Lichtwellenleiter (LWL) = Glasfaserkabel. Von dort aus über vorhandene Kupferleitungen zum Grundstück / Haus / Endgerät.
Fibre to the Building - FTTB
Die Datenübertragung erfolgt über Glasfaserkabel durchgehend bis zum Grundstück. Von dort aus läuft die Übertragung über Kupferleitungen.
Fibre to the Home - FTTH
Die Datenübertragung erfolgt über Glasfaserkabel durchgehend bis zum Grundstück und auch so im Gebäude, bis zu jedem Endgerät (sog. Punkt zu Punkt Glasfaserverbindung).
Breitbandentwicklung
In Anlehnung an das „mooresche Gesetz“, wonach sich die Leistungsfähigkeit der Computer-Prozessoren alle 18 Monate verdoppelt, wurde das “Nielsens Law” beschrieben. Wobei es sich in beiden Fällen nicht um Naturgesetze im eigentlichen Sinne handelt, aber die Entwicklung bestätigte die jeweilige Theorie. Jakob Nielsen hat festgestellt, dass sich die Bandbreite beim Endkunden jedes Jahr um 50% erhöht. Auf Basis der historischen Entwicklung zeigt sich diese Entwicklung der Datenvolumen:
Rück- und Ausblick
Mit dem ersten großen Schritt der Schaffung des stadtweiten Glasfaser-Backbone-Netzes und der Versorgung sämtlicher Schulstandorte mit Glasfasergebäudeanschlüssen wird der flächendeckende FTTB/H Ausbau mit Glasfasergrundstücks- bzw. Hausanschlüssen vorangetrieben und von städtischer Seite eine ideale Grundstruktur dafür geschaffen. Mit den Erkenntnissen und Zielsetzungen aus der Klausurtagung Anfang 2019 wurde der flächendeckende FTTB/H Ausbau als eine dringliche Aufgabe benannt und weitere Schritte eingeleitet, damit das Ziel einer flächendeckenden FTTB/H-Glasfaserinfrastruktur möglichst schnell erreicht wird.
Mit dem Angebot von nun drei Telekommunikationsunternehmen, den Glasfaserausbau auf der sog. „letzten Meile“ auf eigene Kosten durchzuführen, hat letztlich nur ein TKU, die NetCom BW, sein Versprechen eingehalten. Hierbei ist zu betonen, ob und in welcher Form bzw. Dimension ein sog. eigenwirtschaftlicher Ausbau erfolgt, entscheiden die Telekommunikationsunternehmen selbst und nach eigenen Parametern wobei die Wirtschaftlichkeit eines Vorhabens für ein Unternehmen verständlicherweise im Vordergrund steht. Die Stadtverwaltung hat hierauf keinen Einfluss und kann/darf auch keine Vorgaben in diese Richtung machen. Das Gegenteil ist der Fall, da die öffentliche Hand aus rechtlichen Gründen nicht in das Marktgeschehen im Telekommunikationsmarkt eingreifen darf.
Als Kommune profitieren wir beim Auf- und Ausbau unseres im städtischen Eigentum befindlichen Glasfasernetzes maßgeblich von der finanziellen Unterstützung durch verschiedensten Zuschüsse der Landesregierung Baden-Württemberg (verantwortlich hierfür ist das Ministerium des Inneren, Digitalisierung und Kommunen Baden-Württemberg) als auch der Bundesregierung (verantwortlich hierfür ist das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV).
Die Stadtverwaltung wird alles versuchen und daran setzen, für das Kernstadtgebiet und den vier verbliebenen Teilorte ein Telekommunikationsunternehmen zu gewinnen, das den Glasfasernetzausbau realisiert.
Mit dem Angebot von nun drei Telekommunikationsunternehmen, den Glasfaserausbau auf der sog. „letzten Meile“ auf eigene Kosten durchzuführen, hat letztlich nur ein TKU, die NetCom BW, sein Versprechen eingehalten. Hierbei ist zu betonen, ob und in welcher Form bzw. Dimension ein sog. eigenwirtschaftlicher Ausbau erfolgt, entscheiden die Telekommunikationsunternehmen selbst und nach eigenen Parametern wobei die Wirtschaftlichkeit eines Vorhabens für ein Unternehmen verständlicherweise im Vordergrund steht. Die Stadtverwaltung hat hierauf keinen Einfluss und kann/darf auch keine Vorgaben in diese Richtung machen. Das Gegenteil ist der Fall, da die öffentliche Hand aus rechtlichen Gründen nicht in das Marktgeschehen im Telekommunikationsmarkt eingreifen darf.
Als Kommune profitieren wir beim Auf- und Ausbau unseres im städtischen Eigentum befindlichen Glasfasernetzes maßgeblich von der finanziellen Unterstützung durch verschiedensten Zuschüsse der Landesregierung Baden-Württemberg (verantwortlich hierfür ist das Ministerium des Inneren, Digitalisierung und Kommunen Baden-Württemberg) als auch der Bundesregierung (verantwortlich hierfür ist das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV).
Die Stadtverwaltung wird alles versuchen und daran setzen, für das Kernstadtgebiet und den vier verbliebenen Teilorte ein Telekommunikationsunternehmen zu gewinnen, das den Glasfasernetzausbau realisiert.
Stadtverwaltung Rottenburg am Neckar
Stadtplanungsamt
Stand: April 2026
Stadtplanungsamt
Stand: April 2026
Gefördert durch
Zusätzliche Informationen und Dienste

Stadtplanungsamt, Dezernat 2
Ansprechpartner
- E-Mail:
- alexander.braun@rottenb...
- Telefon:
- 07472-165-366
- Telefax:
- 07472 -165-302
Breitbandkoordinator Alexander Braun
Marktplatz 18
72108 Rottenburg am Neckar