Corona-Virus: Nachbarschaftshilfe ist angelaufen

Die Stadtverwaltung Rottenburg organisiert eine Nachbarschaftshilfe

Dabei sollen Gänge zum Einkaufen oder das Einlösen von Rezepten übernommen werden. Wer sich helfend einbringen möchte oder selbst Bedarf hat (ältere Menschen, chronisch Erkrankte und Menschen mit Immunschwäche), kann sich an die Telefonnummer 07472-165-407 (Montag bis Sonntag von 8 bis 16 Uhr) bei der Stadtverwaltung wenden, E-Mail: nachbarschaftshilfe@rottenburg.de
Außerdem gibt es in vielen Ortschaften ähnliche Angebote.


Aktuelle Information zur Nachbarschaftshilfe

In Rottenburg haben sich innerhalb kurzer Zeit zahlreiche Initiativen pragmatischer und kleinräumiger Hilfe formiert. Damit sollen insbesondere ältere Menschen in der Corona-Krise unkompliziert unterstützt werden.

Die Kernstadt Rottenburg und die Ortschaft Dettingen werden dabei vom Rathaus aus koordiniert. Es wurde beispielsweise schon für eine chronisch erkrankte Frau eingekauft, die das Haus nicht verlassen kann. Die Koordinatoren formieren „Tandems“ zwischen Helfer*innen und Hilfesuchenden und haben eine Handreichung mit praktischen Tipps erarbeitet.

Die meisten Ortschaften haben eigene Angebote, teils in Kooperation mit Vereinen, eingerichtet. Momentan gibt es deutlich mehr Helfer*innen als Hilfesuchende. „Die Hilfsbereitschaft ist riesengroß“, sagt beispielsweise die Ergenzinger Ortsvorsteherin Daniela Quintana Leiva. Neben einer Information im örtlichen Mitteilungsblatt, die am Freitag veröffentlicht wird, wurden dort beispielsweise in Supermärkten Flyer verteilt. Auch in Wendelsheim wurden Flyer an alle Haushalte verteilt. In Wurmlingen haben sich innerhalb von zwei Tagen nach Start der Aktion bereits 40 Leute gemeldet, die ihre Hilfe anbieten. Auch in Oberndorf haben sich bereits 30 Helfer*innen gemeldet. „Wir hatten zwei, drei kleinere Anfragen für Besorgungen, die ich gleich selbst erledigt habe“, berichtet Ortsvorsteherin Diana Arnold. Sie rechnet ebenso wie die anderen Koordinatoren in den kommenden Tagen und Wochen mit deutlich steigendem Hilfebedarf.
19.03.2020 - Stadtverwaltung, Redaktion Amtsblatt und Internet


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