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Erneute Ausschreibung im Dätzweg
Im Baugebiet Dätzweg, dem sogenannten ?DHL-Gelände?, sind zwei Baufelder erneut ausgeschrieben.
Es geht um die als MU9 und MU10 bezeichneten Flächen, die ursprünglich für ein Baugruppen-Modell vorgesehen waren; also für sechs bis acht Baugemeinschaften mit bis zu 50 Wohn- und Gewerbeeinheiten. 2020 hatte sich der Rottenburger Gemeinderat dafür ausgesprochen, ein „Ankerprojekt“ zu initiieren. Dabei erhalten beide Baufelder jeweils eine projektübergreifende Tiefgarage und einen gemeinsamen Innenhof und das Ankerprojekt organisiert diese Querschnittsaufgaben. Alle anderen Projekte innerhalb des Baufelds sind dann Anliegerprojekte.
Die Resonanz war 2022 sehr gut. So konnte das gesamte Bauvolumen beider Baufelder MU9 und MU10 an Baugemeinschaften vergeben werden. Allerdings sorgten erschwerte Bedingungen dafür, dass nach und nach Projekte abspringen mussten und die Baugemeinschaften Mitglieder verloren. Zwischenzeitlich gibt es nur noch ein Projekt unter dem Titel „Wir im Quartier“ im Baufeld MU10, das stabil ist und nach aktuellem Stand realisiert werden könnte. Allerdings ist es nicht ratsam mit nur einem Akteur in die konkrete Umsetzung zu gehen, zumal nicht absehbar ist, ob es künftig Projekte geben wird, die zu diesem einen Baukörper gut passen.
Zu den erschwerten Bedingungen gehörte damals der Umstand, dass seit Januar 2022 keine KfW-Fördermittel für energieeffiziente Gebäude mehr gestellt werden konnten. Ein wichtiger Bestandteil der Finanzierung war damit weggefallen. Auch sorgten die Auswirkungen des Ukraine-Kriegs für gestiegene Kosten in der Baubranche und damit zu großer Verunsicherung.
Zwischenzeitlich entwickeln sich die Rahmenbedingungen in der Baubranche wieder positiver; auch Baufinanzierungskosten sinken in der Tendenz aktuell. Das hat dazu geführt, dass sich erneut Interessent*innen für die damals ausgeschriebenen Baufelder bei der Stadt Rottenburg am Neckar melden. Um eine faire Entscheidung treffen zu können und allen Interessent*innen eine Chance zu geben, sich auf die Bauplätze zu bewerben, hat sich die Stadt Rottenburg am Neckar entschlossen, den Ausschreibungsprozess noch einmal zu veröffentlichen. Die jetzige Ausschreibung richtet sich nicht mehr ausschließlich an Baugemeinschaften; auch einzelne Akteure können sich bewerben. Dies ist eine Konsequenz aus den Schwierigkeiten der vergangenen Jahre, in denen Rahmenbedingungen so massiv in die Planung eingegriffen haben.
Die Stadtverwaltung ist gespannt, mit welchen interessanten Konzepten sich Baugruppen oder einzelne Akteur*innen nun bewerben. Der erste Teil der Bewerbung kann bis 24. Juni eingereicht werden; die finale Bewerbung muss am 12. Juli vorliegen. Die Ausschreibungsunterlagen sind auf der städtischen Homepage zu finden: rottenburg.de/baugemeinschaften.
Im Baugebiet Dätzweg entsteht derzeit auf rund 7 Hektar ein neues Stadtquartier. Die Stadt Rottenburg am Neckar hatte die vormals von der DHL genutzte gewerbliche Fläche erworben, um das zentrumsnahe Gebiet in ein attraktives Wohnquartier zu entwickeln. Ein Teil der Bebauung ist schon realisiert. Insgesamt werden auf dem Gelände rund 500 Wohneinheiten errichtet; außerdem Sozialeinrichtungen wie eine Kindertagesstätte und ein Wohnangebot für Senior*innen und kleinere Gewerbeeinheiten. Ziel ist eine Mischung aus Wohnen, sozialen Einrichtungen und Arbeiten in zentraler grüner Lage.
Die Resonanz war 2022 sehr gut. So konnte das gesamte Bauvolumen beider Baufelder MU9 und MU10 an Baugemeinschaften vergeben werden. Allerdings sorgten erschwerte Bedingungen dafür, dass nach und nach Projekte abspringen mussten und die Baugemeinschaften Mitglieder verloren. Zwischenzeitlich gibt es nur noch ein Projekt unter dem Titel „Wir im Quartier“ im Baufeld MU10, das stabil ist und nach aktuellem Stand realisiert werden könnte. Allerdings ist es nicht ratsam mit nur einem Akteur in die konkrete Umsetzung zu gehen, zumal nicht absehbar ist, ob es künftig Projekte geben wird, die zu diesem einen Baukörper gut passen.
Zu den erschwerten Bedingungen gehörte damals der Umstand, dass seit Januar 2022 keine KfW-Fördermittel für energieeffiziente Gebäude mehr gestellt werden konnten. Ein wichtiger Bestandteil der Finanzierung war damit weggefallen. Auch sorgten die Auswirkungen des Ukraine-Kriegs für gestiegene Kosten in der Baubranche und damit zu großer Verunsicherung.
Zwischenzeitlich entwickeln sich die Rahmenbedingungen in der Baubranche wieder positiver; auch Baufinanzierungskosten sinken in der Tendenz aktuell. Das hat dazu geführt, dass sich erneut Interessent*innen für die damals ausgeschriebenen Baufelder bei der Stadt Rottenburg am Neckar melden. Um eine faire Entscheidung treffen zu können und allen Interessent*innen eine Chance zu geben, sich auf die Bauplätze zu bewerben, hat sich die Stadt Rottenburg am Neckar entschlossen, den Ausschreibungsprozess noch einmal zu veröffentlichen. Die jetzige Ausschreibung richtet sich nicht mehr ausschließlich an Baugemeinschaften; auch einzelne Akteure können sich bewerben. Dies ist eine Konsequenz aus den Schwierigkeiten der vergangenen Jahre, in denen Rahmenbedingungen so massiv in die Planung eingegriffen haben.
Die Stadtverwaltung ist gespannt, mit welchen interessanten Konzepten sich Baugruppen oder einzelne Akteur*innen nun bewerben. Der erste Teil der Bewerbung kann bis 24. Juni eingereicht werden; die finale Bewerbung muss am 12. Juli vorliegen. Die Ausschreibungsunterlagen sind auf der städtischen Homepage zu finden: rottenburg.de/baugemeinschaften.
Im Baugebiet Dätzweg entsteht derzeit auf rund 7 Hektar ein neues Stadtquartier. Die Stadt Rottenburg am Neckar hatte die vormals von der DHL genutzte gewerbliche Fläche erworben, um das zentrumsnahe Gebiet in ein attraktives Wohnquartier zu entwickeln. Ein Teil der Bebauung ist schon realisiert. Insgesamt werden auf dem Gelände rund 500 Wohneinheiten errichtet; außerdem Sozialeinrichtungen wie eine Kindertagesstätte und ein Wohnangebot für Senior*innen und kleinere Gewerbeeinheiten. Ziel ist eine Mischung aus Wohnen, sozialen Einrichtungen und Arbeiten in zentraler grüner Lage.
06.06.2024 - Stadtplanungsamt
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