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Fontänenfeld beim Wasserspielplatz wird verbessert
Die Verkeimung des Wassers im Fontänenfeld im Rottenburger Schänzle wurde durch äußere Einflüsse verursacht. Die Anlage wird umfassend verbessert, indem tägliche Wasserwechsel, zusätzliche Reinigungsmaßnahmen und engmaschige Kontrollen eingeführt werden, um zukünftige Verkeimungen zu verhindern.
Die Verkeimung des Wassers im Fontänenfeld im Rottenburger Schänzle ist eindeutig auf Einflüsse von außen zurückzuführen. Das teilte die Stadtverwaltung im Rahmen einer Pressekonferenz am Donnerstag, 11. Juli im Rathaus mit.
So handelte es sich nachweislich um Colibakterien, sogenannte Darmkeime, die in die Anlage eingetragen wurden, und bei zahlreichen Kindern Brechdurchfall ausgelöst haben. Auch die in Stuhlproben von erkrankten Kindern nachgewiesenen Noroviren wurden offensichtlich auf der Anlage verbreitet. Das Rottenburger Trinkwasser, mit dem das Fontänenfeld gespeist wird, war zu keiner Zeit als Quelle selbst verunreinigt und es gab auch keine technischen Mängel, die eine Verkeimung hätten verursachen können.
Auch ein Rückfluss des verkeimten Wassers, nachdem es über die Fontänen rausgespritzt und im Kreislauf wieder aufgenommen wurde, in das Trinkwasser ist ausgeschlossen. Die Stadtverwaltung kommt zu dem Schluss, dass das System offensichtlich nicht genügend widerstandsfähig ist, bei so starker Nutzung, wie es das Fontänenfeld zur Eröffnung im Rahmen des Neckarfestes erlebt hat.
Erster Bürgermeister Thomas Weigel zeigte sich erneut tief betroffen über die Unannehmlichkeiten, die ausgerechnet für die Kleinsten, denen man pünktlich zum Neckarfest eine Freude mit dem Wasserspielplatz und dem Fontänenfeld hätte machen wollen, entstanden sind: "Nach tagelangem Regen war es endlich sommerlich warm, die ganze Stadt war in Feststimmung und dementsprechend groß war der Ansturm Hunderter Kinder auf dem Fontänenfeld. Da bleibt es nicht aus, dass auch eine erhebliche Menge Exkremente in das System gelangt, die die Anlage schließlich nicht verkraftet hat."
Auch wenn das Fontänenfeld dem geltenden Stand der Technik entspricht und alle Auflagen erfüllt, möchte die Rottenburger Stadtverwaltung in einigen Punkten nachbessern, um auch künftigem Ansturm gewachsen zu sein. Dazu gehört der tägliche Wechsel des Kreislaufwassers.
So handelte es sich nachweislich um Colibakterien, sogenannte Darmkeime, die in die Anlage eingetragen wurden, und bei zahlreichen Kindern Brechdurchfall ausgelöst haben. Auch die in Stuhlproben von erkrankten Kindern nachgewiesenen Noroviren wurden offensichtlich auf der Anlage verbreitet. Das Rottenburger Trinkwasser, mit dem das Fontänenfeld gespeist wird, war zu keiner Zeit als Quelle selbst verunreinigt und es gab auch keine technischen Mängel, die eine Verkeimung hätten verursachen können.
Auch ein Rückfluss des verkeimten Wassers, nachdem es über die Fontänen rausgespritzt und im Kreislauf wieder aufgenommen wurde, in das Trinkwasser ist ausgeschlossen. Die Stadtverwaltung kommt zu dem Schluss, dass das System offensichtlich nicht genügend widerstandsfähig ist, bei so starker Nutzung, wie es das Fontänenfeld zur Eröffnung im Rahmen des Neckarfestes erlebt hat.
Erster Bürgermeister Thomas Weigel zeigte sich erneut tief betroffen über die Unannehmlichkeiten, die ausgerechnet für die Kleinsten, denen man pünktlich zum Neckarfest eine Freude mit dem Wasserspielplatz und dem Fontänenfeld hätte machen wollen, entstanden sind: "Nach tagelangem Regen war es endlich sommerlich warm, die ganze Stadt war in Feststimmung und dementsprechend groß war der Ansturm Hunderter Kinder auf dem Fontänenfeld. Da bleibt es nicht aus, dass auch eine erhebliche Menge Exkremente in das System gelangt, die die Anlage schließlich nicht verkraftet hat."
Auch wenn das Fontänenfeld dem geltenden Stand der Technik entspricht und alle Auflagen erfüllt, möchte die Rottenburger Stadtverwaltung in einigen Punkten nachbessern, um auch künftigem Ansturm gewachsen zu sein. Dazu gehört der tägliche Wechsel des Kreislaufwassers.
Im Betrieb wird das Kreislaufwasser künftig durch einen Sandfilter und eine zusätzliche Chlordosieranlage ständig gereinigt, um einer Verkeimung entgegenzuwirken. Außerdem soll die gesamte Anlage einmal wöchentlich gereinigt und der Zustand der Anlage täglich vor Inbetriebnahme kontrolliert werden. Das Wasser des Fontänenfelds wird zur Dokumentation der Wasserqualität zweimal wöchentlich labortechnisch untersucht.
Alle Maßnahmen erfordern finanzielle Nachsteuerung, auch der Personalaufwand wird sich aufgrund der engmaschigen Kontrollen deutlich erhöhen. "Uns ist es wichtig, die Anlage nun sehr genau im Blick zu haben, wenn sich Kinder wieder verständlicherweise von den Wasserfontänen eingeladen fühlen", so Thomas Weigel.
Der Wasserspielplatz mit verschiedenen Spielgeräten gleich nebenan wartet noch auf ein verspätetes Gerät. Bis Anfang August sollte auch dieses geliefert und installiert sein. Dann steht der ganze Wasserspielplatz inklusive Fontänenfeld voraussichtlich in den Sommerferien für Spiel und Spaß zur Verfügung.
Das Fontänenfeld beim Wasserspielplatz im Schänzle war seit Mittwoch, 26. Juni in Betrieb und wurde am Samstag, 29. Juni im Rahmen des Neckarfestes offiziell eröffnet. Zahlreiche Kinder hatten dann über starkes Erbrechen und Durchfall geklagt, nachdem sie an den Fontänen gespielt hatten. Nach Mitteilungen seitens der Familien sowohl an das Gesundheitsamt als auch an die Stadtverwaltung hat die Stadt Rottenburg umgehend reagiert, die Wasserfontänen abgestellt und eine Untersuchung des Wassers veranlasst. Das Ergebnis des Gesundheitsamts zeigte Keime in erhöhter Konzentration.
11.07.2024 - Amt für Öffentlichkeitsarbeit und Bürgerengagement
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