Gisela Jäckle - Schwingungsfelder

Materialbild mit Kupferstäben Vergrößern
Gisela Jäckle: Verschränkt.

Wann:
07.07.2020 bis 14.09.2020
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Wo:
Kulturzentrum Zehntscheuer
Bahnhofstraße 16
72108 Rottenburg am Neckar
Lage im Stadtplan anzeigenAnreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Veranstalter:
Kulturverein Zehntscheuer e.V. Rottenburg am Neckar
 

Materialbilder – Skulpturen – Zeichnungen


Gisela Jäckles Arbeiten sind äußerst vielseitig. Neben Steinskulpturen arbeitet sie mit verschiedensten Materialien wie Kupfer und Kohle.

Es entstehen Objekte, Zeichnungen und Rauminstallationen.
Das Material aus dem die Künstlerin ihre Steinskulpturen entwickelt, besteht aus unterschiedlichsten Steinarten.
Die Suche nach dem geeigneten Material ist Teil ihrer Arbeit.
Sie sucht vergessene Orte auf wie Abraumlandschaften, stillgelegte Steinbrüche oder Schrotthalden.

Die jeweiligen Charaktereigenschaften des Materials, ihre Oberflächen oder ihre Farbigkeit sind Bestandteile der Form und deren besondere Energie kann im Werk von Gisela Jäckle wiederentdeckt werden. Der Eingriff und die Bearbeitung des Materials sind zurückhaltend, reduziert.

Das Material ist so nicht nur Träger des Motivs, sondern ist selbst konstituierendes Moment. Das Wesen des Steins bleibt in ihren Skulpturen erhalten und wird durch gezielte Eingriffe geformt.

In der Zusammenstellung und Darbietung der Materialien und in ihrer Kombination im Raum zeigt sich die Einzigartigkeit und lässt viel Chance zur eigenen Einordnung.
Nichts ist in diesen Arbeiten dramatisch, man kann sogar von der Kargheit der kleinen Gesten sprechen, die den Betrachtenden in hellhörige Aufmerksamkeit für das scheinbar Unscheinbare im scheinbar Reglosen versetzen.

Florian Stegmaier schreibt in einem Text zu Gisela Jäckle:
Die Auswahl der Materialien führt zur Assoziation „Wärme”, Basalt und Granit sind vulkanischen Ursprungs, Kohle von Menschen als Energiespender genutzt, oder Kupfer, ein Wärme- und Elektrizitätsleiter.
Aber diese kopfgesteuerte Einordnung ist nur oberflächlich, die Betrachtenden werden in der Begegnung mit Gisela Jäckles Werk ein innerlich zu erlebendes Kraftfeld erspüren, sie ihn in die Welt der
Intuition führen.

Wir sehen verdichtete Kupferkissen, gelegte Steinwege oder elementare Steinkörper. Ebenso ist das zeichnerische Werk Kommentar zu den Plastiken von großer Eigenständigkeit und Klarheit.
Viele Arbeiten von Gisela Jäckle wirken fragmentarisch und fordern zum Weiterdenken, gedanklichen Vervollständigen oder auch zum Gegenbild erzeugen auf.

Lassen Sie sich ein auf diese spannende herausfordernde Begegnung.
Gisela Jäckle geboren 1955 in Ulm lebt und arbeitet in Ulm.


Öffnungszeiten:
Mi–Sa 15–18 Uhr
So 14–18 Uhr
Eintritt frei


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