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Hochwasserkatastrophe bleibt bislang aus
An dieser Stelle veröffentlichen wir Informationen zur Hochwasserlage in Rottenburg am Neckar.
Der anhaltende Regen und steigende Flüsse sorgen auch in Rottenburg am Neckar für eine angespannte Hochwasserlage.
Wir informieren an dieser Stelle laufend über die aktuelle Situation.
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Montag, 3. Juni, 15.00 Uhr: Hochwasserkatastrophe bleibt bislang aus
Nachdem der Neckar am Vormittag seinen Höchststand erreicht hat, gibt es vorsichtiges Aufatmen. Die befürchtete Hochwasserkatastrophe ist für Rottenburg und die gewässernahen Ortschaften bislang ausgeblieben. Allerdings ist der Pegelstand des Neckars noch nicht wesentlich gefallen. Insofern gibt es noch keine allgemeine Entwarnung. Die Stufe 2 des Hochwasserschutzes in Bieringen wird abgebaut; Stufe 1 bleibt überall vorerst noch bestehen.
Dennoch beginnen die ersten Aufräumarbeiten. Rund 800 Sandsäcke, die in Bieringen in der Nähe der Baustelle als Schutzwall aufgeschichtet wurden, werden dort ab morgen nicht mehr benötigt. Da sie die Baustelle behindern, müssten sie schnell entsorgt werden. Wer sich Sandsäcke für den Privatgebrauch kostenlos abholen möchte, kann dies gerne am morgigen Dienstag ab 8 Uhr tun.
Allen Einsatzkräften der Feuerwehr, des THW, des DRK und unzähligen weiteren Helferinnen und Helfern gilt der allergrößte Dank für ihren unermüdlichen Einsatz!
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Montag, 3. Juni, 10 Uhr: Neckarhöchststand in Rottenburg gegen 11 Uhr erwartet
Während in weiten Teilen Baden-Württembergs zahlreiche Städte und Gemeinden bereits überflutet sind, ist Rottenburg am Neckar bislang noch glimpflich davon gekommen. Allerdings wird für den Neckar in Horb in Kürze der Höchststand erwartet. Das könnte sich auch in Rottenburg auswirken, erwarten die Feuerwehr und das städtische Tiefbauamt.
In Bieringen wurde zwischenzeitlich halbseitig die Stufe 2 des Hochwasserschutzes aufgebaut. Der Radweg zwischen Bieringen und Obernau sowie einige Straßen und Wiesen sind bereits überflutet und gesperrt. Die Kernstadt ist aktuell noch nicht unmittelbar bedroht, erwartet aber bis ca. 11 Uhr den Neckarhöchststand. Die entlang des Neckars und auf der Brücke geplanten Marktstände wurden sicherheitshalber in die Königstraße verlegt.
Oberbürgermeister Stephan Neher ist froh über die Regenrückhaltebecken, die einiges an Hochwasser zurückhalten: „Ohne diese Vorkehrungen wären schon jetzt deutlich mehr Keller vollgelaufen.“
Wenn der Regen wie aktuell angekündigt im südlichen Raum bleibt, könnte sich die Hochwasser-Situation für die Rottenburger Innenstadt und die betroffenen Ortschaften entspannen.
Die Rottenburger Stadtverwaltung informiert am Montag gegen 15 Uhr mit einem Update zum aktuellen Stand.
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Sonntag, 2. Juni, 20 Uhr: Mobiler Pegel-Warner sorgt für ein verbessertes Warnsystem
Die Stadt Rottenburg am Neckar hofft weiter darauf, dass die neckarnahen Ortschaften auch in der Nacht auf Montag von schweren Überflutungen verschont bleiben. An den bisherigen Prognosen hat sich nichts geändert. Dennoch ist der Neckar mittlerweile stark gefüllt und Eyach und Starzel sind weiterhin unberechenbar.
Tiefbauamtsleiter Jürgen Klein hat immerhin die sehr beruhigende Nachricht, dass beide Rottenburger Regenüberlaufbecken hervorragend funktionieren. „Aktuell sind sie abgewirtschaftet, also leer, und bereit für neue Ereignisse.“, so Klein. Die stark gefährdete Ortschaft Bieringen hat von der Feuerwehr einen weiteren Verbau mit Sandsäcken erhalten.
Besonders glücklich ist die Stadt Rottenburg am Neckar über einen mobilen Pegel-Warner, der kurzfristig vom THW Rottenburg zur Verfügung gestellt und bereits in Bieringen an der Brücke installiert wurde. „Damit haben wir den aktuellen Pegelstand von Neckar und Starzel sehr gut im Blick“, freut sich Feuerwehrkommandant Sebastian Raudszus, „und können heute Nacht bei einem sehr kritischen Pegel-Stand noch rechtzeitig den Hochwasserschutz in der Kernstadt aufbauen und in Bieringen und Bad Niedernau entsprechend erhöhen.“
Eine Vorsichtsmaßnahme hat die Stadt Rottenburg am Neckar bereits heute Abend entschieden: Der für Montag, 3. Juni geplante Markt wird zum Teil verlegt. Die Stände auf der Brücke und entlang des Neckarufers ziehen sicherheitshalber um in die Königstraße; dort rücken die anderen Stände etwas dichter zusammen.
Die Rottenburger Feuerwehr hält die Warnung aufrecht, sich in gewässernahen Gebieten nicht unnötig lange in Kellerräumen und nicht in Ufernähe aufzuhalten.
Ein weiteres Update zum aktuellen Stand veröffentlicht die Rottenburger Stadtverwaltung am Montag im Laufe des Vormittags.
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Sonntag, 2. Juni, 13 Uhr: Hochwasserlage in Rottenburg leicht entspannt, aber noch keine Entwarnung
Die Rottenburger Ortschaften entlang des Neckars sind bislang von extremen Überflutungen verschont geblieben. In der Nacht haben die Abteilungen der Rottenburger Feuerwehr vereinzelt Keller ausgepumpt; insbesondere in Frommenhausen, weil große Wassermengen über die Felder in den Ort kamen.
Das Pumpkraftwerk der Starzel-Eyach-Gruppe, das der Wassergewinnung dient, wurde gesichert. Vor allem aufgrund von Schlamm und Geröll musste vorübergehend eine Straße gesperrt werden. In Bad Niedernau hat die Feuerwehr für die Bevölkerung weitere Gitterboxen mit Sandsäcken aus dem Rottenburger Sandsack-Lager zur Verfügung gestellt. Um den Sandsack-Vorrat für andere hochwassergefährdete Gebiete zu sichern, hat das THW Rottenburg in Kiebingen weitere 13.000 Sandsäcke gefüllt.
Nach Einschätzung der Rottenburger Feuerwehr und des städtischen Tiefbauamts ist die Lage aktuell in allen Gebieten entlang des Neckars unter Kontrolle. Die beiden Regenrückhaltebecken leisten ihren Dienst.
Nach den derzeitigen Wetterprognosen könnte Rottenburg am Neckar von dem angekündigten weiteren Starkregen verschont bleiben. Allerdings hängt der Hochwasserstand des Neckars in der hiesigen Region vor allem auch von Starzel und Eyach ab, erläutert Feuerwehrkommandant Sebastian Raudszus: „Je nachdem wo der starke Regen im Laufe des Nachmittags und Abends niedergeht, kann auch der Neckar kurzfristig stark ansteigen und Rottenburger Uferbereiche gefährden.“ Kritisch sind auch die nach wie vor die extrem durchnässten Felder, die kein weiteres Wasser mehr aufnehmen können. Dadurch droht auch Schlamm- und Geröll-Bildung an den Hängen.
„Nach aktuellem Stand haben wir nichts Schlimmeres zu befürchten“, zeigt sich Oberbürgermeister Stephan Neher zunächst beruhigt. „Aber wir müssen weiterhin auf der Hut sein. Alle Einsatzkräfte stehen parat und kontrollieren engmaschig kritische Stellen. Ganz herzlichen Dank allen Helferinnen und Helfern für ihren unermüdlichen Einsatz zum Schutz unserer Bevölkerung!“
Die Rottenburger Stadtverwaltung informiert am Sonntag gegen 20 Uhr mit einem Update zum aktuellen Stand.
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Samstag, 1. Juni, 20 Uhr: Hochwasser-Situation in Rottenburg am Neckar weiter kritisch
Die Hochwasser-Situation in Rottenburg am Neckar ist nach wie vor angespannt. Die Prognosen für weitere Regenfälle und steigende Flüsse sind bislang unverändert. Danach wird vor allem im Laufe des Sonntags mit möglicherweise kritischen Hochwasser-Situationen in Ortschaften entlang des Neckars gerechnet.
Alle Einsatzkräfte sind bestens vorbereitet, stehen parat und beobachten die kritischen Punkte engmaschig. Ganz herzlichen Dank vor allem an alle Abteilungen der Freiwilligen Feuerwehr Rottenburg, die mit zahlreichen Helfern im Einsatz ist.
In Bad Niedernau ist die Stufe 1 der Hochwasservorkehrungen u.a. mit Sandsäcken eingerichtet. Weitere Sandsäcke liegen bereit und stehen auch Anwohnern zum Schützen von Türen und Fenstern zur Verfügung.
Auch in Bieringen ist die Stufe 1 des Hochwasserschutzes eingerichtet. Zusätzlich stehen hier Gitterboxen mit Sandsäcken bereit, weil der mobile Schlauch aufgrund der Baustelle nicht eingesetzt werden kann.
In Dettingen wird der mobile Schlauch aus Bieringen eingesetzt und leistet nun hier wertvolle Dienste.
Die Ortschaften Kiebingen und Hemmendorf sind informiert und werden engmaschig kontrolliert. Gleiches gilt für die Kernstadt.
Die Rottenburger Feuerwehr empfiehlt weiterhin den neckarzugewandten Anliegern Wertsachen aus dem Keller zu holen und sich dort nicht unnötig lange aufzuhalten. Auch der Aufenthalt in Neckarufer-Nähe soll weiterhin gemieden werden.
Solange sich die Prognosen nicht ändern, ist erst im Laufe des Sonntag mit einer Verschärfung der Situation zu rechnen. Über besonders gefährliche Lagen informiert die Feuerwehr mit Durchsagen vor Ort. Die Rottenburger Stadtverwaltung informiert am Sonntag gegen 13 Uhr mit einem Update zum aktuellen Stand.
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Samstag, 1. Juni, 15 Uhr: Angespannte Hochwasser-Situation in Rottenburg am Neckar
Der anhaltende Regen und steigende Flüsse sorgen auch in Rottenburg am Neckar für eine angespannte Hochwasserlage. Betroffen sind vor allem die am Neckar gelegenen Ortschaften Bieringen und Bad Niedernau.
Hier errichtet die Feuerwehr jetzt Hochwassereinrichtungen der Stufe 1 und bereitet den Einsatz von Sandsäcken vor.
Vor allem für Sonntag und Montag sind weitere starke Regenfälle angekündigt mit möglicherweise 60 bis 80 Liter pro m² innerhalb der nächsten 24 Stunden. Allerdings wechseln die Prognosen zur Zeit quasi stündlich, so dass es schwer vorherzusagen ist, ob es sich dabei um lang anhaltenden Dauerregen oder um punktuelle Schauer handelt und wo diese dann ggf. niedergehen. Hinzu kommt die Schwierigkeit, dass die Böden durch den bisherigen Regen bereits stark vorgesättigt sind und deshalb nicht mehr aufnahmefähig, erläutert Tiefbauamtsleiter Jürgen Klein von der Rottenburger Stadtverwaltung.
Die Rottenburger Feuerwehr empfiehlt neckarzugewandten Anliegern Wertsachen aus dem Keller zu holen und sich dort nicht unnötig lange aufzuhalten. Auch der Aufenthalt in Neckarufer-Nähe soll gemieden werden. Betroffen sind neben Bieringen und Bad Niedernau trotz Regenüberlaufbecken auch die Ortschaften Dettingen und Hemmendorf. Nach der aktuellen Wetterlage ist nicht absehbar, wie lange die Hochwasserrückhaltebecken ausreichend Schutz bieten.
Sollte sich die Lage in Gebieten nahe des Neckars gefährlich verändern, wird die Bevölkerung mit Durchsagen der Feuerwehr vor Ort gewarnt. Die Rottenburger Stadtverwaltung informiert über diesen Kanal gegen 20 Uhr mit einem weiteren aktuellen Stand.
Wir informieren an dieser Stelle laufend über die aktuelle Situation.
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Montag, 3. Juni, 15.00 Uhr: Hochwasserkatastrophe bleibt bislang aus
Nachdem der Neckar am Vormittag seinen Höchststand erreicht hat, gibt es vorsichtiges Aufatmen. Die befürchtete Hochwasserkatastrophe ist für Rottenburg und die gewässernahen Ortschaften bislang ausgeblieben. Allerdings ist der Pegelstand des Neckars noch nicht wesentlich gefallen. Insofern gibt es noch keine allgemeine Entwarnung. Die Stufe 2 des Hochwasserschutzes in Bieringen wird abgebaut; Stufe 1 bleibt überall vorerst noch bestehen.
Dennoch beginnen die ersten Aufräumarbeiten. Rund 800 Sandsäcke, die in Bieringen in der Nähe der Baustelle als Schutzwall aufgeschichtet wurden, werden dort ab morgen nicht mehr benötigt. Da sie die Baustelle behindern, müssten sie schnell entsorgt werden. Wer sich Sandsäcke für den Privatgebrauch kostenlos abholen möchte, kann dies gerne am morgigen Dienstag ab 8 Uhr tun.
Allen Einsatzkräften der Feuerwehr, des THW, des DRK und unzähligen weiteren Helferinnen und Helfern gilt der allergrößte Dank für ihren unermüdlichen Einsatz!
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Montag, 3. Juni, 10 Uhr: Neckarhöchststand in Rottenburg gegen 11 Uhr erwartet
Während in weiten Teilen Baden-Württembergs zahlreiche Städte und Gemeinden bereits überflutet sind, ist Rottenburg am Neckar bislang noch glimpflich davon gekommen. Allerdings wird für den Neckar in Horb in Kürze der Höchststand erwartet. Das könnte sich auch in Rottenburg auswirken, erwarten die Feuerwehr und das städtische Tiefbauamt.
In Bieringen wurde zwischenzeitlich halbseitig die Stufe 2 des Hochwasserschutzes aufgebaut. Der Radweg zwischen Bieringen und Obernau sowie einige Straßen und Wiesen sind bereits überflutet und gesperrt. Die Kernstadt ist aktuell noch nicht unmittelbar bedroht, erwartet aber bis ca. 11 Uhr den Neckarhöchststand. Die entlang des Neckars und auf der Brücke geplanten Marktstände wurden sicherheitshalber in die Königstraße verlegt.
Oberbürgermeister Stephan Neher ist froh über die Regenrückhaltebecken, die einiges an Hochwasser zurückhalten: „Ohne diese Vorkehrungen wären schon jetzt deutlich mehr Keller vollgelaufen.“
Wenn der Regen wie aktuell angekündigt im südlichen Raum bleibt, könnte sich die Hochwasser-Situation für die Rottenburger Innenstadt und die betroffenen Ortschaften entspannen.
Die Rottenburger Stadtverwaltung informiert am Montag gegen 15 Uhr mit einem Update zum aktuellen Stand.
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Sonntag, 2. Juni, 20 Uhr: Mobiler Pegel-Warner sorgt für ein verbessertes Warnsystem
Die Stadt Rottenburg am Neckar hofft weiter darauf, dass die neckarnahen Ortschaften auch in der Nacht auf Montag von schweren Überflutungen verschont bleiben. An den bisherigen Prognosen hat sich nichts geändert. Dennoch ist der Neckar mittlerweile stark gefüllt und Eyach und Starzel sind weiterhin unberechenbar.
Tiefbauamtsleiter Jürgen Klein hat immerhin die sehr beruhigende Nachricht, dass beide Rottenburger Regenüberlaufbecken hervorragend funktionieren. „Aktuell sind sie abgewirtschaftet, also leer, und bereit für neue Ereignisse.“, so Klein. Die stark gefährdete Ortschaft Bieringen hat von der Feuerwehr einen weiteren Verbau mit Sandsäcken erhalten.
Besonders glücklich ist die Stadt Rottenburg am Neckar über einen mobilen Pegel-Warner, der kurzfristig vom THW Rottenburg zur Verfügung gestellt und bereits in Bieringen an der Brücke installiert wurde. „Damit haben wir den aktuellen Pegelstand von Neckar und Starzel sehr gut im Blick“, freut sich Feuerwehrkommandant Sebastian Raudszus, „und können heute Nacht bei einem sehr kritischen Pegel-Stand noch rechtzeitig den Hochwasserschutz in der Kernstadt aufbauen und in Bieringen und Bad Niedernau entsprechend erhöhen.“
Eine Vorsichtsmaßnahme hat die Stadt Rottenburg am Neckar bereits heute Abend entschieden: Der für Montag, 3. Juni geplante Markt wird zum Teil verlegt. Die Stände auf der Brücke und entlang des Neckarufers ziehen sicherheitshalber um in die Königstraße; dort rücken die anderen Stände etwas dichter zusammen.
Die Rottenburger Feuerwehr hält die Warnung aufrecht, sich in gewässernahen Gebieten nicht unnötig lange in Kellerräumen und nicht in Ufernähe aufzuhalten.
Ein weiteres Update zum aktuellen Stand veröffentlicht die Rottenburger Stadtverwaltung am Montag im Laufe des Vormittags.
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Sonntag, 2. Juni, 13 Uhr: Hochwasserlage in Rottenburg leicht entspannt, aber noch keine Entwarnung
Die Rottenburger Ortschaften entlang des Neckars sind bislang von extremen Überflutungen verschont geblieben. In der Nacht haben die Abteilungen der Rottenburger Feuerwehr vereinzelt Keller ausgepumpt; insbesondere in Frommenhausen, weil große Wassermengen über die Felder in den Ort kamen.
Das Pumpkraftwerk der Starzel-Eyach-Gruppe, das der Wassergewinnung dient, wurde gesichert. Vor allem aufgrund von Schlamm und Geröll musste vorübergehend eine Straße gesperrt werden. In Bad Niedernau hat die Feuerwehr für die Bevölkerung weitere Gitterboxen mit Sandsäcken aus dem Rottenburger Sandsack-Lager zur Verfügung gestellt. Um den Sandsack-Vorrat für andere hochwassergefährdete Gebiete zu sichern, hat das THW Rottenburg in Kiebingen weitere 13.000 Sandsäcke gefüllt.
Nach Einschätzung der Rottenburger Feuerwehr und des städtischen Tiefbauamts ist die Lage aktuell in allen Gebieten entlang des Neckars unter Kontrolle. Die beiden Regenrückhaltebecken leisten ihren Dienst.
Nach den derzeitigen Wetterprognosen könnte Rottenburg am Neckar von dem angekündigten weiteren Starkregen verschont bleiben. Allerdings hängt der Hochwasserstand des Neckars in der hiesigen Region vor allem auch von Starzel und Eyach ab, erläutert Feuerwehrkommandant Sebastian Raudszus: „Je nachdem wo der starke Regen im Laufe des Nachmittags und Abends niedergeht, kann auch der Neckar kurzfristig stark ansteigen und Rottenburger Uferbereiche gefährden.“ Kritisch sind auch die nach wie vor die extrem durchnässten Felder, die kein weiteres Wasser mehr aufnehmen können. Dadurch droht auch Schlamm- und Geröll-Bildung an den Hängen.
„Nach aktuellem Stand haben wir nichts Schlimmeres zu befürchten“, zeigt sich Oberbürgermeister Stephan Neher zunächst beruhigt. „Aber wir müssen weiterhin auf der Hut sein. Alle Einsatzkräfte stehen parat und kontrollieren engmaschig kritische Stellen. Ganz herzlichen Dank allen Helferinnen und Helfern für ihren unermüdlichen Einsatz zum Schutz unserer Bevölkerung!“
Die Rottenburger Stadtverwaltung informiert am Sonntag gegen 20 Uhr mit einem Update zum aktuellen Stand.
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Samstag, 1. Juni, 20 Uhr: Hochwasser-Situation in Rottenburg am Neckar weiter kritisch
Die Hochwasser-Situation in Rottenburg am Neckar ist nach wie vor angespannt. Die Prognosen für weitere Regenfälle und steigende Flüsse sind bislang unverändert. Danach wird vor allem im Laufe des Sonntags mit möglicherweise kritischen Hochwasser-Situationen in Ortschaften entlang des Neckars gerechnet.
Alle Einsatzkräfte sind bestens vorbereitet, stehen parat und beobachten die kritischen Punkte engmaschig. Ganz herzlichen Dank vor allem an alle Abteilungen der Freiwilligen Feuerwehr Rottenburg, die mit zahlreichen Helfern im Einsatz ist.
In Bad Niedernau ist die Stufe 1 der Hochwasservorkehrungen u.a. mit Sandsäcken eingerichtet. Weitere Sandsäcke liegen bereit und stehen auch Anwohnern zum Schützen von Türen und Fenstern zur Verfügung.
Auch in Bieringen ist die Stufe 1 des Hochwasserschutzes eingerichtet. Zusätzlich stehen hier Gitterboxen mit Sandsäcken bereit, weil der mobile Schlauch aufgrund der Baustelle nicht eingesetzt werden kann.
In Dettingen wird der mobile Schlauch aus Bieringen eingesetzt und leistet nun hier wertvolle Dienste.
Die Ortschaften Kiebingen und Hemmendorf sind informiert und werden engmaschig kontrolliert. Gleiches gilt für die Kernstadt.
Die Rottenburger Feuerwehr empfiehlt weiterhin den neckarzugewandten Anliegern Wertsachen aus dem Keller zu holen und sich dort nicht unnötig lange aufzuhalten. Auch der Aufenthalt in Neckarufer-Nähe soll weiterhin gemieden werden.
Solange sich die Prognosen nicht ändern, ist erst im Laufe des Sonntag mit einer Verschärfung der Situation zu rechnen. Über besonders gefährliche Lagen informiert die Feuerwehr mit Durchsagen vor Ort. Die Rottenburger Stadtverwaltung informiert am Sonntag gegen 13 Uhr mit einem Update zum aktuellen Stand.
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Samstag, 1. Juni, 15 Uhr: Angespannte Hochwasser-Situation in Rottenburg am Neckar
Der anhaltende Regen und steigende Flüsse sorgen auch in Rottenburg am Neckar für eine angespannte Hochwasserlage. Betroffen sind vor allem die am Neckar gelegenen Ortschaften Bieringen und Bad Niedernau.
Hier errichtet die Feuerwehr jetzt Hochwassereinrichtungen der Stufe 1 und bereitet den Einsatz von Sandsäcken vor.
Vor allem für Sonntag und Montag sind weitere starke Regenfälle angekündigt mit möglicherweise 60 bis 80 Liter pro m² innerhalb der nächsten 24 Stunden. Allerdings wechseln die Prognosen zur Zeit quasi stündlich, so dass es schwer vorherzusagen ist, ob es sich dabei um lang anhaltenden Dauerregen oder um punktuelle Schauer handelt und wo diese dann ggf. niedergehen. Hinzu kommt die Schwierigkeit, dass die Böden durch den bisherigen Regen bereits stark vorgesättigt sind und deshalb nicht mehr aufnahmefähig, erläutert Tiefbauamtsleiter Jürgen Klein von der Rottenburger Stadtverwaltung.
Die Rottenburger Feuerwehr empfiehlt neckarzugewandten Anliegern Wertsachen aus dem Keller zu holen und sich dort nicht unnötig lange aufzuhalten. Auch der Aufenthalt in Neckarufer-Nähe soll gemieden werden. Betroffen sind neben Bieringen und Bad Niedernau trotz Regenüberlaufbecken auch die Ortschaften Dettingen und Hemmendorf. Nach der aktuellen Wetterlage ist nicht absehbar, wie lange die Hochwasserrückhaltebecken ausreichend Schutz bieten.
Sollte sich die Lage in Gebieten nahe des Neckars gefährlich verändern, wird die Bevölkerung mit Durchsagen der Feuerwehr vor Ort gewarnt. Die Rottenburger Stadtverwaltung informiert über diesen Kanal gegen 20 Uhr mit einem weiteren aktuellen Stand.
01.06.2024 - Amt für Öffentlichkeitsarbeit und Bürgerengagement
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