Horacio Lavandera, Klavier

Wann:
Sonntag, 06.05.2018
von 20:00 Uhr bis 22:00 Uhr

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Wo:
Kulturzentrum Zehntscheuer
Bahnhofstraße 16
72108 Rottenburg am Neckar
Lage im Stadtplan anzeigenAnreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Veranstalter:
Kulturverein Zehntscheuer e.V. Rottenburg am Neckar
 

Alberto Ginastera (1916-1983)
Danzas argentinas (Argentinische Tänze) op.2 (1937)

Heitor Villa-Lobos (1887-1959)
A prole do bebȇ No.1 (1918)

Alberto Ginastera (1916-1983)
Sonate für Klavier Nr. 3 op. 54 (1982)

***

Karlheinz Stockhausen (1928-2007)
Klavierstück XI (1956)

Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Klaviersonate Nr. 29 B-Dur op. 106 (Hammerklavier)


Horacio Lavanderas Brückenschlag auf schwarz-weißen Tasten
Bereits im Alter von 16 Jahren gewann der im Jahr 1984 in Buenos Aires geborene Künstler 2002 den Umberto Micheli Wettbewerb im Teatro alla Scala in Mailand. Klaus Kalchschmid schrieb damals in der Süddeutschen Zeitung: »Dass Horacio Lavandera mit seinen 17 Jahren glänzend Klavier spielen kann, wird schon in den ersten Minuten deutlich.« Sein umfangreiches Repertoire reichte von Barockmusik bis zu zeitgenössischer Musik. Für seine Interpretation von Ravels Klavierkonzert in G-Dur wurde er in der Endrunde mit dem Sonderpreis des Philharmonischen Orchesters der Scala ausgezeichnet.

Der lateinamerikanische Pianist kann mit seinen 32 Jahren auf eine beachtliche musikalische Karriere von 15 Jahren verweisen. Als Gewinner zahlreicher internationaler Wettbewerbe erhält Horacio Lavandera Einladungen zu Auftritten mit namhaften Orchestern und Klavierabenden in Amerika, Asien und Europa. Er ist sowohl als Solist, Komponist und Dirigent tätig. Als Solist trat er zusammen mit dem Mozarteum Orchester Salzburg, dem Orquesta Sinfónica de Radio Televisión Española, den London Chamber Pleyers, dem Orquesta Estable del Teatro Real und dem Orchestra Nazionale di Santa Cecilia unter Dirigenten wie Charles Dutoit und Antonio Pappano auf.

Und nicht nur in der Interpretation klassischer Komponisten hat sich Horacio Lavandera in den letzten Jahren einen Namen gemacht, sondern auch im Bereich der zeitgenössischen Musik. Gemeinsam mit Karl Stockhausen arbeitete er an der Interpretation dessen Werke. Sowohl in seiner Rolle als Pianist wie auch Komponist seiner Programme ist er stets bestrebt, das Alte mit dem Neuen zu verbinden. Er studierte u. a. bei Maurizio Pollini und Charles Rosen.



Zusätzliche Informationen und Dienste

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