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Internationale Studie an Rottenburger Schule
Die Stadt Rottenburg am Neckar ist Trägerin eines internationalen Erasmus-Projekts. Im Mittelpunkt steht die Vorbereitungsklasse an der Josef-Eberle-Schule. Hier werden schulpflichtige geflüchtete Kinder und Jugendliche sprachlich so gefördert, dass sie schnellst möglich erfolgreich am Unterricht der Regelklassen teilnehmen können.
Unter dem Titel „Uniting schools for inclusion and diversity“ (kurz: „UinD“) - also „Schulen für Inklusion und Vielfalt vereinen“ - untersucht eine Studie mit Projektpartnern in der Türkei, in Griechenland und in Portugal die Integration Geflüchteter im schulischen Kontext und vergleicht diese miteinander. Ziel ist, über Grenzen hinweg voneinander zu lernen und neue Impulse für die eigene Bildungs- und Integrationsarbeit zu gewinnen. Antragstellerin und somit Koordinatorin für das internationale Projekt ist die Rottenburger Stadtverwaltung, die damit zum 1. Mal ein Erasmus+ Programm initiiert hat. Es hat eine Laufzeit von 30 Monaten. In der Türkei ist ein Landkreis mit mehreren Schulen, an denen die Studie stattfindet, Projektpartner. In Griechenland ist es eine Schule in Athen und in Portugal gehören eine Schule und eine weitere Institution zum Projekt. Die Josef-Eberle-Schule hat Projektleiter Ümit Kapti (Stadt Rottenburg) als Partnerin in Rottenburg am Neckar gewinnen können. Anfang Dezember kommen die Projektpartner aus den vier Ländern erstmals in Präsenz zusammen; und zwar in Rottenburg. Die erste intensive Projektphase findet dann zunächst an der Schule in Griechenland statt. Deren Erkenntnisse werden an die weiteren Projektpartner übermittelt, also auch nach Rottenburg. Und dann finden Erhebungen in der Vorbereitungsklasse der JES statt: Wie viele Schüler*innen besuchen die VKL? Welchen Sprachstand haben sie? Wie entwickeln sich die Sprachkenntnisse? Wie wirkt sich die sprachliche Entwicklung auf die schulischen Fortschritte und schließlich auf die Integration aus? All diese Erhebungen werden von Ümit Kapti wissenschaftlich begleitet und ausgewertet. Ein internationales Symposium oder eine Art Handbuch fassen die Ergebnisse der Studie dann voraussichtlich zusammen. „Wichtig ist, dass wir voneinander lernen und gute Methoden teilen“, sagt Ümit Kapti. Genauso wichtig ist ihm dabei aber auch, die internationale Zusammenarbeit zu stärken – ein zentrales Ziel von dem Programm Erasmus+.
Aktuell sind in Deutschland 20 Projekte bei Erasmus+ zugelassen. Rottenburg am Neckar ist dabei die einzige Kommune, neben überwiegend Hochschulen und Universitäten mit sehr vielfältigen Forschungszielen. Oberbürgermeister Stephan Neher und die designierte Finanzund Bildungsbürgermeisterin Manuela Beck begrüßen das Projekt „UinD“ außerordentlich und freuen sich, dass eine Rottenburger Schule im Mittelpunkt wichtiger internationaler
Forschungsarbeit steht.
Unter dem Titel „Uniting schools for inclusion and diversity“ (kurz: „UinD“) - also „Schulen für Inklusion und Vielfalt vereinen“ - untersucht eine Studie mit Projektpartnern in der Türkei, in Griechenland und in Portugal die Integration Geflüchteter im schulischen Kontext und vergleicht diese miteinander. Ziel ist, über Grenzen hinweg voneinander zu lernen und neue Impulse für die eigene Bildungs- und Integrationsarbeit zu gewinnen. Antragstellerin und somit Koordinatorin für das internationale Projekt ist die Rottenburger Stadtverwaltung, die damit zum 1. Mal ein Erasmus+ Programm initiiert hat. Es hat eine Laufzeit von 30 Monaten. In der Türkei ist ein Landkreis mit mehreren Schulen, an denen die Studie stattfindet, Projektpartner. In Griechenland ist es eine Schule in Athen und in Portugal gehören eine Schule und eine weitere Institution zum Projekt. Die Josef-Eberle-Schule hat Projektleiter Ümit Kapti (Stadt Rottenburg) als Partnerin in Rottenburg am Neckar gewinnen können. Anfang Dezember kommen die Projektpartner aus den vier Ländern erstmals in Präsenz zusammen; und zwar in Rottenburg. Die erste intensive Projektphase findet dann zunächst an der Schule in Griechenland statt. Deren Erkenntnisse werden an die weiteren Projektpartner übermittelt, also auch nach Rottenburg. Und dann finden Erhebungen in der Vorbereitungsklasse der JES statt: Wie viele Schüler*innen besuchen die VKL? Welchen Sprachstand haben sie? Wie entwickeln sich die Sprachkenntnisse? Wie wirkt sich die sprachliche Entwicklung auf die schulischen Fortschritte und schließlich auf die Integration aus? All diese Erhebungen werden von Ümit Kapti wissenschaftlich begleitet und ausgewertet. Ein internationales Symposium oder eine Art Handbuch fassen die Ergebnisse der Studie dann voraussichtlich zusammen. „Wichtig ist, dass wir voneinander lernen und gute Methoden teilen“, sagt Ümit Kapti. Genauso wichtig ist ihm dabei aber auch, die internationale Zusammenarbeit zu stärken – ein zentrales Ziel von dem Programm Erasmus+.
Aktuell sind in Deutschland 20 Projekte bei Erasmus+ zugelassen. Rottenburg am Neckar ist dabei die einzige Kommune, neben überwiegend Hochschulen und Universitäten mit sehr vielfältigen Forschungszielen. Oberbürgermeister Stephan Neher und die designierte Finanzund Bildungsbürgermeisterin Manuela Beck begrüßen das Projekt „UinD“ außerordentlich und freuen sich, dass eine Rottenburger Schule im Mittelpunkt wichtiger internationaler
Forschungsarbeit steht.
Oberbürgermeister Stephan Neher hängt die Partnerschafts-Urkunde im Foyer des Rathauses auf.
28.11.2025
Zusätzliche Informationen und Dienste
