Lockdown bis Ende Januar verlängert

Bund und Länder haben sich darauf verständigt, dass die aktuell geltenden Maßnahmen zur Reduzierung der Corona-Infektionen zunächst bis zum 31. Januar 2021 verlängert werden.

Das beinhaltet insbesondere:
  • Die Ausgangsbeschränkungen bleiben weiter bestehen.
  • Private Zusammenkünfte sind nur noch im Kreis des eigenen Hausstandes und höchstens mit einer weiteren Person, die nicht zum eigenen Haushalt gehört, möglich.
  • Für alle Schüler*innen der weiterführenden Schulen gibt es bis Ende Januar keinen Präsenzunterricht. Für die Abschlussklassen sind Sonderregeln möglich. Auch in den Grundschulen findet zunächst kein Präsenzunterricht statt. Die Kitas bleiben zunächst geschlossen. Das Ziel des Landes Baden-Württemberg ist es allerdings, Kitas und Grundschulen ab dem 18. Januar wieder zu öffnen.
    • Informationen zur Notbetreuung finden Sie hier:
  • Kantinen werden für den Publikumsverkehr geschlossen. Die Ausgabe von Speisen soll ausschließlich für den Verzehr außerhalb der Kantinen-Räumlichkeiten erfolgen, sofern es die betrieblichen Abläufe zulassen.
  • Arbeitgeber*innen werden dringend gebeten, großzügige Home-Office-Möglichkeiten zu schaffen.
  • Der Bund wird gesetzlich regeln, dass das Kinderkrankengeld im Jahr 2021 für zehn zusätzliche Tage pro Elternteil beziehungsweise 20 Tage bei Alleinerziehenden gewährt wird. Der Anspruch soll auch für die Betreuung der Kinder zuhause gelten, wenn Kitas und Schulen wegen der Pandemie geschlossen sind.
  • Alten- und Pflegeeinrichtungen sind in der Verantwortung, die umfassende Umsetzung der Testanordnung des Bundes sicherzustellen. Dazu gehört, dass Bewohnende und Mitarbeitende mehrfach die Woche verpflichtend per Schnelltest getestet werden müssen.
  • Bei der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland aus einem Risikogebiet soll eine Testpflicht eingeführt werden. Der Test kann 48 Stunden vor der Einreise oder unmittelbar nach der Einreise stattfinden. Die zehntägige Quarantänepflicht bleibt weiterbestehen und kann auch weiterhin erst nach frühestens fünf Tagen mit einem negativen PCR-Test beendet werden.
  • Seit Anfang Dezember 2020 gilt außerdem eine allgemeine Maskenpflicht innerhalb von Fußgängerzonen – unabhängig davon, ob der Mindestabstand eingehalten werden kann. Die Rottenburger Fußgängerzone umfasst die Königstraße vom Dom bis zum Norma (inklusive Marktplatz), die komplette Marktstraße mit Metzelplatz sowie die Bahnhofstraße bis zur Josef-Eberle-Brücke. Das städtische Ordnungsamt kontrolliert regelmäßig und leitet bei Verstoß ein Bußgeldverfahren ein.
Weitere Informationen sind auf der Website des Landes Baden-Württemberg zu finden:
08.01.2021 - Stadtverwaltung, Redaktion Amtsblatt und Internet


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