Marian Meyer ist ab Oktober neuer Feuerwehrkommandant

Am 10. Oktober tritt Marian Meyer die Nachfolge von Sebastian Raudszus als hauptamtlicher Feuerwehrkommandant in Rottenburg an. Raudszus wird Tübinger Kreisbrandmeister.

Meyer ist 32 Jahre alt, gebürtiger Hannoveraner und stieg dort in die Freiwillige Feuerwehr nach dem Abitur 2011 ein. Nach einer Ausbildung zum Mechatroniker studierte er an der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften Bauingenieurwesen und absolvierte parallel die Ausbildung für den gehobenen Feuerwehrdienst am niedersächsischen Landesamt für Brand und Katastrophenschutz (Abschluss 2020).

Seit 2021 ist er Berufsfeuerwehrmann in Schwerin. Neben dem Tagesdienst leistete er dort 24-Stunden-Dienste und war schwerpunktmäßig im vorbeugenden Brandschutz tätig. In Schwerin ist er bei den Feierlichkeiten rund um den Tag der deutschen Einheit am 3. Oktober im Dienst. Daher tritt er erst zum 10. Oktober seine neue Stelle in Rottenburg an. „Ich freue mich riesig auf die neue verantwortungsvolle Aufgabe und habe die Stadt bereits als sehr lebenswert kennengelernt“, sagt Meyer. Eine Besonderheit hat er gleich erkannt: das starke Ehrenamt. „Das möchte ich weiter fördern und unterstützen“, so Meyer. Das Sicherheitsniveau sei durch 600 überwiegend freiwillige Feuerwehrleute sehr hoch. Bei Notrufen sei die Truppe schnell da, wo sie gebraucht werden. „Das ist gerade in einer Flächenstadt mit Kernstadt und 17 Ortschaften alles andere als selbstverständlich“, sagt Meyer.

Privat ist der Norddeutsche verlobt. Seine Partnerin ist ebenfalls Bauingenieurin und Feuerwehrfrau und zieht mit um nach Rottenburg. Er spielt Eishockey und Fußball (in der Jugend sogar beim HSC Hannover). Als Sportfan ist er schon immer viel im Land unterwegs und gut vernetzt: er hat bereits Freunde in Stuttgart, Nagold und Horb. „Der Umzug nach Rottenburg fällt mir leicht und das ist eine tolle Chance“, sagt Meyer. Die neue Stelle bedeutet für ihn einen beruflichen Aufstieg.

Als hauptamtlicher Feuerwehrkommandant möchte er die Leistung der Rottenburger Feuerwehr hochhalten und weiterhin schnelle und professionelle Einsätze gewährleisten. Er selbst ist Feuerwehrmann durch und durch. „Ich möchte für andere in Notsituationen da sein und Menschen helfen“, beschreibt Meyer seine Motivation. Den schwäbischen Feuerwehrleuten möchte er ein guter Chef sein und den Teamgedanken hochhalten. Und eine Prise norddeutschen Humor bringt er mit.
19.08.2024 - Amt für Öffentlichkeitsarbeit und Bürgerengagement


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Zwei Männer stehen nebeneinander. Der eine gibt dem anderen einen Helm.