Nabucco Klassik Open-Air

Nabucco mit der Festspieloper Prag am 1. September 2019 auf dem Marktplatz in Rottenburg am Neckar

Die prachtvolle Oper mit dem dramatischen Spiel um Liebe und Macht beeindruckt mit wunderschönen Stimmen, prächtigen Kostümen und ausgefeiltem Bühnenbild.
Mit der Aufführung der Oper von Giuseppe Verdi ist unter anderem der weltbekannte „Gefangenenchor“ aus Nabucco unter freiem Himmel zu erleben.

Karten gibt es ab 49 Euro. Im Vorverkauf sind Karten erhältlich bei den bekannten Vorverkaufsstellen in Rottenburg am Neckar und unter www.paulis.de. Die Infohotline ist erreichbar unter 0531-346372.
Sängerinnen und Sänger in historischen Kostümen als Chor vor einem Gitter Vergrößern
Nabucco, Gefangenenchor.

Giuseppe Verdi - Entstehung des Werkes: „Nabucco“ markiert den Beginn der „Galeerenjahre“ Verdis, in denen er sich von immer neuen Verträgen zum Schreiben von nicht immer erfolgreichen Opern treiben ließ. Der Begriff geht auf einen Brief Verdis von 1858 zurück: „Seit Nabucco habe ich sozusagen keine ruhige Stunde mehr gehabt. Sechzehn Jahre Galeerenarbeit“, schrieb der Komponist da – also von 1842 bis 1858. Zugleich war „Nabucco“ der erste, ganz große Erfolg Verdis auf der Opernbühne.
Grundlage der Oper ist das Libretto des Italieners Temistocle Solera (1816–1878). Die Handlung speist sich aus Legenden um den biblischen Herrscher Nabucco (dt. Nebukadnezar II), König Babylons von 605 bis 562 vor Christus. Mit seiner Herrschaft sind Bauten wie das Ischtartor, die Hängenden Gärten und der babylonische Turmbau verbunden. Hintergrund der Opernhandlung sind die Eroberung Jerusalems 587 v. Chr. und die Wegführung des jüdischen Volkes in babylonische Gefangenschaft 586 v. Chr. (2. Könige 25). Das Libretto übernimmt daraus nur wenige Motive.
Die Handlung besteht aus vier Akten.
1. Akt: Jerusalem - Nabucco belagert Jerusalem. Der Hohepriester Zacharias sagt den Hebräern, dass ihnen Fenena, die Tochter Nabuccos, als Geisel dienen soll. Er überantwortet sie Ismael, dem Neffen des Königs von Jerusalem. Fenena und Ismael lieben einander, seit Fenena einst Ismael aus dessen babylonischer Gefangennahme befreit hat und mit ihm nach Jerusalem gekommen ist. Doch auch Abigail, vermeintliche Erstgeborene Nabuccos, verliebt sich in Ismael.
2. Akt: Der Frevler - Abigail erfährt, dass sie eigentlich eine Sklavin ist und Fenena die echte Königstochter und Thronfolgerin. Sie lässt sich vom babylonischen Hohepriester in Nabuccos Abwesenheit die Macht übertragen und will Fenena beseitigen. Da erscheint der schon Totgeglaubte Nabucco.
3. Akt: Die Prophezeiung - Abigail hat den umnachteten Nabucco in ihrer Hand. Sie bringt ihn dazu, den Befehl zur Hinrichtung der Hebräer auszustellen. Das würde auch Fenenas Ende bedeuten, denn sie ist inzwischen zum Judentum übergetreten. Abigail vernichtet den Beweis ihrer niederen Herkunft. Doch ihr Hohepriester Zacharias prophezeit das bevorstehende Ende Babylons.
4. Akt: Das zerbrochene Götzenbild - Fenena wird zur Hinrichtung geführt. Als Nabucco dies sieht, unterwirft er sich Jahwe, dem Gott der Hebräer, die Umnachtung fällt von ihm ab. Mit seinem Getreuen Abdallon befreit er im letzten Augenblick seine Tochter Fenena und die Hebräer. Abigail sieht, dass alles verloren ist, vergiftet sich und fleht um Verzeihung.
29.05.2019


Zusätzliche Informationen und Dienste

Sänger in historischem Kostüm bei der Aufführung der Oper Nabucco