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Neun Jahre im Rathaus ? Dr. Hendrik Bednarz verabschiedet sich aus Rottenburg
Nach neun Jahren im Rottenburger Rathaus verabschiedet sich der Erste Bürgermeister Dr. Hendrik Bednarz: Am 23. Juli wurde er zum Landrat des Landkreises Tübingen gewählt, am 1. Oktober tritt er sein neues Amt an. Den Abschied vom Rottenburger Rathaus verbindet er mit Dankbarkeit und Wehmut, denn die Zeit war geprägt von wichtigen Erfahrungen, großen Herausforderungen und vielen Begegnungen mit engagierten Menschen. Im Interview blickt Bednarz auf seine Amtszeit zurück, spricht über schwierige Entscheidungen, Erfolge, die ihm besonders wichtig sind, und über das, was ihm von Rottenburg in Erinnerung bleiben wird.
Was hat Ihnen in Ihrer Amtszeit die meiste Freude bereitet?
Ganz klar die Begegnungen mit den Menschen – sowohl innerhalb der Verwaltung als auch hier in Rottenburg allgemein. Wir haben ein großartiges Verwaltungsteam, das von einem tollen Miteinander und einer guten Stimmung geprägt war. Aber auch die vielen engagierten Menschen in Rottenburg haben mich beeindruckt. Mit vielen durfte ich Gespräche führen und konkrete Projekte umsetzen – das war für mich eine große Freude.
Welche Entscheidungen waren für Sie besonders schwierig? Gibt es etwas, das Sie im Rückblick anders gemacht hätten?
In neun Jahren Amtszeit gab es natürlich immer wieder schwierige Entscheidungen, sei es im personellen oder im politischen Bereich. Besonders schwergefallen ist mir die Schließung der beiden kleinen Pflegeheime Haus Stäble und Haus am Rammert. Das war keine angenehme Entscheidung, aber aus heutiger Sicht war es für die Hospitalpflege der richtige Schritt. Unterm Strich haben wir sogar mehr Pflegeplätze geschaffen. Rückblickend würde ich sagen: hart, aber richtig Dann gab es natürlich auch immer wieder kleinere Entscheidungen die nicht so schön waren. Hier denke ich beispielsweise an die Coronazeit zurück, mit all den Einschränkungen und Verboten, die wir umsetzen mussten.
Was hat sich während Ihrer Amtszeit verändert?
In der Gesellschaft ist sicher das Thema Klimaschutz viel präsenter geworden. Am Anfang meiner Amtszeit spielte es schon eine Rolle, aber in kleinerem Umfang. Erst im Laufe der neun Jahre hat das Thema richtig Fahrt aufgenommen. Heute setzen wir es konkret durch Maßnahmen wie die kalte Nahwärme, die Wärmeplanung sowie durch PV-Anlagen und Windkraft um. Eine weitere Veränderung: Innerhalb der Verwaltung sind wir deutlich digitaler geworden – nicht zuletzt durch die Corona-Pandemie. Videokonferenzen waren vor der Pandemie kaum bekannt, heute gehören sie wie selbstverständlich zur Arbeit. Auch viele Dienstleistungen für unsere Bürger*innen sind inzwischen digital möglich. Natürlich bleibt hier noch einiges zu tun, aber wir sind auf einem guten Weg.
Worauf sind Sie besonders stolz?
Vor allem auf das Team – in meinem Dezernat und in der gesamten Verwaltung. Gerade in schwierigen Zeiten wie während der Corona- oder Ukraine-Krise haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weit über das Erwartbare hinaus gearbeitet. Ohne dieses Engagement wären wir nicht so gut durch diese Herausforderungen gekommen. Darauf bin ich stolz. Und auch als Stadtgesellschaft insgesamt haben wir in dieser Zeit gezeigt, dass wir handlungsfähig sind. Bei Themen wie der Flüchtlingspolitik haben wir Wege gefunden, die zeigen: Es funktioniert, wenn man zusammenhält und sich nicht auseinanderdividieren lässt.
Wenn Sie in zehn Jahren an Rottenburg zurückdenken – was wird Ihnen besonders in Erinnerung bleiben?
Das ist gar nicht so leicht zu sagen. Beim Zusammenstellen eines Rückblicks für Instagram mit meiner Frau zusammen, wurde uns erst bewusst, wie viel in den letzten Jahren passiert ist. Auf jeden Fall werde ich mich aber an die vielen engagierten Menschen hier erinnern – sei es in Vereinen, in der Feuerwehr oder in anderen Ehrenämtern. Baden-Württemberg ist das Land des Ehrenamtes, das wusste ich schon vorher. Aber ehrenamtliches Engagement so wie es hier in Rottenburg gelebt wird habe ich vorher tatsächlich noch nie gesehen. Das ist schon sehr beeindruckend und ich glaube das wird was sein, was mir für immer im Gedächtnis bleiben wird. Auch die Fasnet gehört für mich dazu: ein Fest, das die Stadtgemeinschaft zusammenbringt und bei dem jeder mit jedem ins Gespräch kommt völlig unabhängig davon, was er im realen Leben sonst macht. Das sind bleibende Eindrücke. Insgesamt habe ich meine Zeit in Rottenburg sehr genossen und schon jetzt in sehr guter Erinnerung. Und das wird auch auf jeden Fall so bleiben.
Im Rahmen einer kleinen Open Office Party verabschiedeten sich die Mitarbeitenden der Stadtverwaltung am Montag, 29. September von Bednarz. Trotz Wehmut, einen guten Ersten Bürgermeister nach nunmehr neun Jahren zu verlieren, wünscht die Stadtverwaltung ihm alles Gute und viel Erfolg für die kommende neue Aufgabe als Landrat. Auch im Rathaus wird die Zeit in sehr guter Erinnerung behalten werden.
Was hat Ihnen in Ihrer Amtszeit die meiste Freude bereitet?
Ganz klar die Begegnungen mit den Menschen – sowohl innerhalb der Verwaltung als auch hier in Rottenburg allgemein. Wir haben ein großartiges Verwaltungsteam, das von einem tollen Miteinander und einer guten Stimmung geprägt war. Aber auch die vielen engagierten Menschen in Rottenburg haben mich beeindruckt. Mit vielen durfte ich Gespräche führen und konkrete Projekte umsetzen – das war für mich eine große Freude.
Welche Entscheidungen waren für Sie besonders schwierig? Gibt es etwas, das Sie im Rückblick anders gemacht hätten?
In neun Jahren Amtszeit gab es natürlich immer wieder schwierige Entscheidungen, sei es im personellen oder im politischen Bereich. Besonders schwergefallen ist mir die Schließung der beiden kleinen Pflegeheime Haus Stäble und Haus am Rammert. Das war keine angenehme Entscheidung, aber aus heutiger Sicht war es für die Hospitalpflege der richtige Schritt. Unterm Strich haben wir sogar mehr Pflegeplätze geschaffen. Rückblickend würde ich sagen: hart, aber richtig Dann gab es natürlich auch immer wieder kleinere Entscheidungen die nicht so schön waren. Hier denke ich beispielsweise an die Coronazeit zurück, mit all den Einschränkungen und Verboten, die wir umsetzen mussten.
Was hat sich während Ihrer Amtszeit verändert?
In der Gesellschaft ist sicher das Thema Klimaschutz viel präsenter geworden. Am Anfang meiner Amtszeit spielte es schon eine Rolle, aber in kleinerem Umfang. Erst im Laufe der neun Jahre hat das Thema richtig Fahrt aufgenommen. Heute setzen wir es konkret durch Maßnahmen wie die kalte Nahwärme, die Wärmeplanung sowie durch PV-Anlagen und Windkraft um. Eine weitere Veränderung: Innerhalb der Verwaltung sind wir deutlich digitaler geworden – nicht zuletzt durch die Corona-Pandemie. Videokonferenzen waren vor der Pandemie kaum bekannt, heute gehören sie wie selbstverständlich zur Arbeit. Auch viele Dienstleistungen für unsere Bürger*innen sind inzwischen digital möglich. Natürlich bleibt hier noch einiges zu tun, aber wir sind auf einem guten Weg.
Worauf sind Sie besonders stolz?
Vor allem auf das Team – in meinem Dezernat und in der gesamten Verwaltung. Gerade in schwierigen Zeiten wie während der Corona- oder Ukraine-Krise haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weit über das Erwartbare hinaus gearbeitet. Ohne dieses Engagement wären wir nicht so gut durch diese Herausforderungen gekommen. Darauf bin ich stolz. Und auch als Stadtgesellschaft insgesamt haben wir in dieser Zeit gezeigt, dass wir handlungsfähig sind. Bei Themen wie der Flüchtlingspolitik haben wir Wege gefunden, die zeigen: Es funktioniert, wenn man zusammenhält und sich nicht auseinanderdividieren lässt.
Wenn Sie in zehn Jahren an Rottenburg zurückdenken – was wird Ihnen besonders in Erinnerung bleiben?
Das ist gar nicht so leicht zu sagen. Beim Zusammenstellen eines Rückblicks für Instagram mit meiner Frau zusammen, wurde uns erst bewusst, wie viel in den letzten Jahren passiert ist. Auf jeden Fall werde ich mich aber an die vielen engagierten Menschen hier erinnern – sei es in Vereinen, in der Feuerwehr oder in anderen Ehrenämtern. Baden-Württemberg ist das Land des Ehrenamtes, das wusste ich schon vorher. Aber ehrenamtliches Engagement so wie es hier in Rottenburg gelebt wird habe ich vorher tatsächlich noch nie gesehen. Das ist schon sehr beeindruckend und ich glaube das wird was sein, was mir für immer im Gedächtnis bleiben wird. Auch die Fasnet gehört für mich dazu: ein Fest, das die Stadtgemeinschaft zusammenbringt und bei dem jeder mit jedem ins Gespräch kommt völlig unabhängig davon, was er im realen Leben sonst macht. Das sind bleibende Eindrücke. Insgesamt habe ich meine Zeit in Rottenburg sehr genossen und schon jetzt in sehr guter Erinnerung. Und das wird auch auf jeden Fall so bleiben.
Im Rahmen einer kleinen Open Office Party verabschiedeten sich die Mitarbeitenden der Stadtverwaltung am Montag, 29. September von Bednarz. Trotz Wehmut, einen guten Ersten Bürgermeister nach nunmehr neun Jahren zu verlieren, wünscht die Stadtverwaltung ihm alles Gute und viel Erfolg für die kommende neue Aufgabe als Landrat. Auch im Rathaus wird die Zeit in sehr guter Erinnerung behalten werden.
Verabschiedet sich nach neun Jahren im Rathaus: Rottenburgs Erster Bürgermeister Dr. Hendrik Bednarz.
01.10.2025 - Amt für Öffentlichkeitsarbeit und Bürgerengagement
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