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Rottenburg geht ans Licht - auch die Kernstadt bekommt schnelles Internet
Bis zum Jahr 2027 soll das Glasfasernetz in der Stadt Rottenburg samt aller 17 Ortschaften nahezu flächendeckend mit einer dann gigabitfähigen Netzinfrastruktur ausgebaut sein.
Dieses Frühjahr hat der Gemeinderat entschieden, mit einem weiteren Telekommunikationsunternehmen (TKU) zu kooperieren. Dieses dann dritte TKU mit dem Namen „Unsere Grüne Glasfaser“ (kurz UGG), ein Joint Venture von der Allianz und Telefónica (mit Sitz in Ismaning bei München), strebt einen sog. eigenwirtschaftlichen Glasfaserausbau für den Bereich des Rottenburger Kernstadtgebietes an. Dies bedeutet, dass das Unternehmen die gigabitfähige Glasfaserleitungsinfrastruktur auf eigene Kosten und in Eigenregie ausbaut.
Als Vorteil erweist sich hier wieder einmal der durch die Stadt geschaffene Glasfaserring (Backbone), an den die Stadtverwaltung in den vergangenen Jahren bereits alle Ortschaften angeschlossen hat und auf den die UGG zurückgreifen und aufbauen wird. Zur Erinnerung sei erwähnt, dass die beiden anderen bei uns tätigen TKUs, NetCom BW und Deutsche Glasfaser, gleich verfahren.
Der Kontakt zwischen der UGG und der Stadtverwaltung kam Ende September des vergangenen Jahres zustande. Ab diesem Zeitpunkt fand ein ständiger Austausch und Abstimmung zwischen UGG und Stadtverwaltung hinsichtlich der Ausbaubestrebungen statt. Im öffentlichen Teil der Gemeinderatssitzung am 24. Januar stellte sich dann das Unternehmen samt dem mit der Verwaltung abgestimmten eigenwirtschaftlichen Ausbauprojekt vor, welches die Zustimmung vom Gemeinderat bekam. Im März erfolgte schließlich die Unterzeichnung der Kooperationserklärung.
Nachdem die Projektplanung von der UGG mit Hochdruck vorangetrieben wurde, stellte das Unternehmen ihr Glasfaserausbauprojekt vor wenigen Tagen im Rahmen einer Infoveranstaltung in der Rottenburger Festhalle vor. Dies war zugleich der Startschuss für die Vorvermarktung, die mit verschiedenen Werbeaktionen in Erscheinung treten wird. In diesem Zuge startete das von der UGG beauftragte Unternehmen „NICOM-promotion“ mit der Direktvermarktung. Nach Unternehmensangaben ist der Direktvertrieb von Tür zu Tür im Glasfaservertrieb die erfolgreichste und effektivste Art, um Kunden zu gewinnen und das Produkt Glasfaser in jeden Haushalt zu bringen. Daher sind derzeit Mitarbeiter*innen der NICOM-promotion im Stadtgebiet unterwegs und bewerben das Glasfaserausbauprojekt der UGG „an der Haustüre“.
Die Bautätigkeiten könnten nach Angaben der UGG noch Ende dieses Jahres starten. Es wird mit einer Bauphase von zwei Jahren gerechnet.
Die NetCom BW ist mit dem Glasfaserausbau in 13 Ortschaften (alle außer Kiebingen, Hailfingen, Seebronn und Wurmlingen) trotz mancher Probleme und Unwägbarkeiten weit vorangekommen und kündigt den Gesamtprojektabschluss in Rottenburg für Ende dieses Jahres an.
Die Deutsche Glasfaser ist mit ihrem eigenwirtschaftlichen Ausbau in den vier Ortschaften Kiebingen, Hailfingen, Seebronn und Wurmlingen mittlerweile zwei Jahre im Verzug. Die Ausbauplanung und Bauvorbereitungen schreiten dennoch voran. Die Technikstandorte wurden errichtet und die Arbeiten zur Verbindung und Mitnutzung des städtischen Backbone-Rings laufen. Auf Nachfragen der Stadtverwaltung, wann und wo mit den Tiefbauarbeiten zur Verlegung der Glasfaserleitungen begonnen wird, gab es keine konkrete Auskunft seitens der Deutschen Glasfaser.
Kooperationserklärung als Basis
Die Kooperationserklärung zwischen der Stadt Rottenburg am Neckar und der UGG regelt und konkretisiert diverse im Telekommunikationsgesetz vorgegebene Punkte mit dem Ziel der Vereinfachung und Beschleunigung des Ausbauprozesses und soll zudem zu einem guten Austausch untereinander beitragen.
Mit dieser Kooperationserklärung wird jedoch nur eine Basis gelegt. Sie begründet keinerlei Pflicht zum Ausbau. Denn unabhängig von einer solchen Vereinbarung können Telekommunikationsunternehmen nach gültiger Rechtslage ihre Ausbauabsichten selbständig verfolgen, definieren und umsetzen. Welcher Telekommunikationsanbieter wann und wo an den Start geht, ist dessen eigene Entscheidung. Umso erfreulicher ist es, dass in Rottenburg am Neckar gleich drei TKUs aktiv sind!
Die Stadtverwaltung ist zur Neutralität verpflichtet. Dem liegt die Überlegung zugrunde, dass der Wettbewerb und nicht die öffentliche Hand den Telekommunikationsmarkt regeln soll. Nur wenn ein sogenanntes Marktversagen bei einem Markterkundungsverfahren festgestellt wird, darf die öffentliche Hand (Kommunen, Landkreise, Zweckverbände u. ä.) beim Ausbau der Glasfaserinfrastruktur überhaupt tätig werden.
Als Vorteil erweist sich hier wieder einmal der durch die Stadt geschaffene Glasfaserring (Backbone), an den die Stadtverwaltung in den vergangenen Jahren bereits alle Ortschaften angeschlossen hat und auf den die UGG zurückgreifen und aufbauen wird. Zur Erinnerung sei erwähnt, dass die beiden anderen bei uns tätigen TKUs, NetCom BW und Deutsche Glasfaser, gleich verfahren.
Der Kontakt zwischen der UGG und der Stadtverwaltung kam Ende September des vergangenen Jahres zustande. Ab diesem Zeitpunkt fand ein ständiger Austausch und Abstimmung zwischen UGG und Stadtverwaltung hinsichtlich der Ausbaubestrebungen statt. Im öffentlichen Teil der Gemeinderatssitzung am 24. Januar stellte sich dann das Unternehmen samt dem mit der Verwaltung abgestimmten eigenwirtschaftlichen Ausbauprojekt vor, welches die Zustimmung vom Gemeinderat bekam. Im März erfolgte schließlich die Unterzeichnung der Kooperationserklärung.
Nachdem die Projektplanung von der UGG mit Hochdruck vorangetrieben wurde, stellte das Unternehmen ihr Glasfaserausbauprojekt vor wenigen Tagen im Rahmen einer Infoveranstaltung in der Rottenburger Festhalle vor. Dies war zugleich der Startschuss für die Vorvermarktung, die mit verschiedenen Werbeaktionen in Erscheinung treten wird. In diesem Zuge startete das von der UGG beauftragte Unternehmen „NICOM-promotion“ mit der Direktvermarktung. Nach Unternehmensangaben ist der Direktvertrieb von Tür zu Tür im Glasfaservertrieb die erfolgreichste und effektivste Art, um Kunden zu gewinnen und das Produkt Glasfaser in jeden Haushalt zu bringen. Daher sind derzeit Mitarbeiter*innen der NICOM-promotion im Stadtgebiet unterwegs und bewerben das Glasfaserausbauprojekt der UGG „an der Haustüre“.
Die Bautätigkeiten könnten nach Angaben der UGG noch Ende dieses Jahres starten. Es wird mit einer Bauphase von zwei Jahren gerechnet.
Die NetCom BW ist mit dem Glasfaserausbau in 13 Ortschaften (alle außer Kiebingen, Hailfingen, Seebronn und Wurmlingen) trotz mancher Probleme und Unwägbarkeiten weit vorangekommen und kündigt den Gesamtprojektabschluss in Rottenburg für Ende dieses Jahres an.
Die Deutsche Glasfaser ist mit ihrem eigenwirtschaftlichen Ausbau in den vier Ortschaften Kiebingen, Hailfingen, Seebronn und Wurmlingen mittlerweile zwei Jahre im Verzug. Die Ausbauplanung und Bauvorbereitungen schreiten dennoch voran. Die Technikstandorte wurden errichtet und die Arbeiten zur Verbindung und Mitnutzung des städtischen Backbone-Rings laufen. Auf Nachfragen der Stadtverwaltung, wann und wo mit den Tiefbauarbeiten zur Verlegung der Glasfaserleitungen begonnen wird, gab es keine konkrete Auskunft seitens der Deutschen Glasfaser.
Kooperationserklärung als Basis
Die Kooperationserklärung zwischen der Stadt Rottenburg am Neckar und der UGG regelt und konkretisiert diverse im Telekommunikationsgesetz vorgegebene Punkte mit dem Ziel der Vereinfachung und Beschleunigung des Ausbauprozesses und soll zudem zu einem guten Austausch untereinander beitragen.
Mit dieser Kooperationserklärung wird jedoch nur eine Basis gelegt. Sie begründet keinerlei Pflicht zum Ausbau. Denn unabhängig von einer solchen Vereinbarung können Telekommunikationsunternehmen nach gültiger Rechtslage ihre Ausbauabsichten selbständig verfolgen, definieren und umsetzen. Welcher Telekommunikationsanbieter wann und wo an den Start geht, ist dessen eigene Entscheidung. Umso erfreulicher ist es, dass in Rottenburg am Neckar gleich drei TKUs aktiv sind!
Die Stadtverwaltung ist zur Neutralität verpflichtet. Dem liegt die Überlegung zugrunde, dass der Wettbewerb und nicht die öffentliche Hand den Telekommunikationsmarkt regeln soll. Nur wenn ein sogenanntes Marktversagen bei einem Markterkundungsverfahren festgestellt wird, darf die öffentliche Hand (Kommunen, Landkreise, Zweckverbände u. ä.) beim Ausbau der Glasfaserinfrastruktur überhaupt tätig werden.
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27.06.2024
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