Schrittweise Öffnung der Kindergärten

Notbetreuung, erweiterte Notbetreuung und jetzt schrittweise Öffnung in Richtung eines "eingeschränkten Regelbetriebs". Damit ist auch der Weg für die 41 Rottenburger Kindertageseinrichtungen frei, mehr Familien wieder Betreuung anbieten zu können. Seit dem 27. April hat die erweiterte Notbetreuung in 30 Einrichtungen stattgefunden und diese Betreuungsform wird auch weiterhin unverändert fortgesetzt.

Darüber hinaus setzt das Land Baden-Württemberg nun den Rahmen für die weitere Öffnung ab 18. Mai 2020, Kommunen haben Spielräume zur Umsetzung. „Wir sind gewillt, so schnell wie möglich in allen Einrichtungen mehr Kapazitäten zu schaffen“, sagt Oberbürgermeister Stephan Neher. „Denn diese Erweiterung ist nicht nur wegen der schwierigen Situation vieler Eltern notwendig, sondern vor allem auch für die Kinder, denen der wichtige Kontakt zu Gleichaltrigen fehlt.“

Die Rottenburger Kindergärten, sowohl die städtischen, als auch die der freien Träger, bereiten sich vor, nach Vorliegen der neuen Landesverordnung, allen Kindern einen Besuch des Kindergartens zu ermöglichen, natürlich nur, wenn dies von den Eltern gewünscht ist. Dabei dürfen nur bis maximal 50 Prozent der Kinder (der genehmigten Gruppengröße) gleichzeitig vor Ort betreut werden.

Um möglichst viele Familien und Kinder in die Betreuung einbeziehen zu können, werden Konzepte erarbeitet, die zum Beispiel ermöglichen, dass Kinder in festen Gruppen abwechselnd an einzelnen Wochentagen in die Kita kommen können. „Gemeinsames Ziel ist“, so Kulturamtsleiter Karlheinz Geppert, „möglichst allen Familien und Kindern zumindest zeitweise eine Betreuung anbieten zu können.“ Vorrang haben weiterhin die Kinder, die bereits aufgrund der erweiterten Notbetreuung aufgenommen sind, sowie Kinder, bei denen ein besonderer Förderbedarf besteht. Die darüber hinaus gehenden Betreuungskapazitäten werden vorübergehend, in einem - im Vergleich zum Normalbetrieb - reduzierten Betrieb in festen Gruppen abwechselnd in den Kindergarten kommen können. Allerdings weist die Stadtverwaltung daraufhin, dass coronabedingt auch weiterhin nicht alle Betreuungsbedarfe und -wünsche der Eltern erfüllt werden können. Vor dem Hintergrund der geltenden Hygiene- und Abstandsregeln sind nach wie vor keine Normalbedingungen wie vor der Corona-Krise gegeben. Der Gesundheitsschutz hat Vorrang.

Die Eltern werden von der jeweiligen Einrichtungsleitung über den Zeitpunkt und den Umfang der Wiederaufnahme der Betreuung informiert. Für Rückfragen steht die Abt. Kindertagesbetreuung, E-Mail: kindertagesstaetten@rottenburg.de, Telefon 07472/165-356 (ab Montag) zur Verfügung. Weitere Informationen werden auf der Homepage der Stadt entsprechend aktualisiert.
15.05.2020 - Stadtverwaltung, Redaktion Amtsblatt und Internet


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