Winterdienst der technischen Betriebe

Mit dem Wintereinbruch hat der Winterdienst bei den Technischen Betrieben Rottenburg seine Arbeit aufgenommen. Ziel des Winterdienstes ist, die Verkehrssicherheit auf Straßen, Gehwegen und öffentlichen Plätzen jederzeit zu gewährleisten und Beeinträchtigungen durch Schnee und Eis so gering wie möglich zu halten.

Aufgrund von notwendigen Sparmaßnahmen wurde in Abstimmung mit den Gremien die gesamte Routenplanung für diesen Winter überarbeitet und optimiert. Priorität haben nach wie vor stark frequentierte Bereiche wie Hauptverkehrsstraßen, Haltestellen des öffentlichen Nahverkehrs sowie wichtige Fuß- und Radwege. Auch die Schneemenge spielt eine Rolle bei der Entscheidung, ob auch weniger frequentierte Straßen und Wege bei der Routenplanung berücksichtigt werden können. Außerdem ist die Beschaffenheit der Straße, beispielsweise ob sie besonders steil ist, entscheidend. Drei Prioritätsstufen definieren sich jeweils über eine Kombination aus Verkehrslage, Beschaffenheit und Wetterlage: Prio 1 mit Räum- und Streudienst gilt für Hauptverkehrsachsen mit starkem Verkehr, Steilstrecken und Buslinien sowie bei Glätte. Prio 2 umfasst innerörtliche Haupterschließungsstraßen sofern 3 cm Schnee liegen oder bei Sonderereignissen. In die Prio 3 fallen alle anderen Straßen und Wege, die ab einer Schneehöhe von 10 cm geräumt werden. Die TBR haben einen Räum- und Streuplan über das gesamte Straßen- und Wegenetz in der Kernstadt und in allen Ortschaften. Dazu gehören auch die sogenannten „Handkolonnen“, die sich um Bushaltestellen, Straßenübergänge, Treppen und öffentliche Fußwege kümmern.

Für die Routenplanung 25/26 wurden aktuelle Verkehrsentwicklungen berücksichtigt, aber auch veränderte Prioritäten im Straßennetz, gestiegene Umweltanforderungen sowie moderne Einsatztechnik. Manche Prioritäten haben sich von 1 nach 2 bzw. 2 nach 3 verschoben. Dadurch konnten die Einsatzzeiten für das Winterdienst-Team verkürzt werden, was Personalressourcen und somit Geld spart. Manche Strecken sind jetzt aber auch besser priorisiert und Streumittel können zielgerichteter eingesetzt werden, was auch finanzielle Mittel spart.

Möglicherweise führen die Sparmaßnahmen in diesem Winter dazu, dass die eine oder andere Straße nicht als eine der ersten vom Winterdienst berücksichtigt wird, so wie man es bislang vielleicht gewohnt war. Beim Winterdienst kommt es nicht darauf an, jedem Einzelnen eine möglichst schnee- und eisfreie Strecke zu gewährleisten, sondern dass der Verkehr insgesamt so wenig wie möglich gefährdet wird. Gerne dürfen Bürgerinnen und Bürger dazu beitragen, indem die eigenen Räum- und Streupflichten gemäß der Räum- und Streusatzung der Stadt Rottenburg beachtet und Eingänge, Gehwege sowie Zufahrten rechtzeitig freigehalten werden. Die Stadt Rottenburg bittet auch darum, von Anrufen abzusehen, weil eine bestimmte Straße oder ein Weg nicht oder noch nicht berücksichtigt wurde. Die Streu- und Räum-Routen sowie Einsatzzeiten des Winterdienstes verlaufen nach Plan mit Blick auf die gesamte Verkehrs- und Witterungslage.

Die Abbildung der Routenplanung für Schwalldorf zeigt exemplarisch, wie sich die Prioritäten 1 (rot) und 2 (gelb) aufgrund der Sparzwänge verschieben.
Karte von Schwalldorf mit Kennzeichnungen wo und wann Winterdienst gemacht wird.Bild vergrößern
Routenplanung für den Winterdienst in Schwalldorf 2017.

Karte von Schwalldorf mit Kennzeichnungen wo und wann Winterdienst gemacht wird.Bild vergrößern
Routenplanung für den Winterdienst in Schwalldorf 2025.

25.11.2025 - Amt für Öffentlichkeitsarbeit und Bürgerengagement


Zusätzliche Informationen und Dienste

Drei Autos des Winterdienstes vor einem Gebäude